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Haiti: Der neue Garten ist fertig! (Projektbericht)

Bericht vom 13.12.2011


Die hübschen Schilder der Kinder kennzeichnen das Saatgut


Stolz präsentieren Cayil und sein Freund den neuen Nutzgarten

Heute erhielten wir die gute Nachricht, dass die neue Gartenanlage unseres haitianischen Projektpartners fertig gestellt wurde und bepflanzt werden kann. Bereits viele Wochen zuvor hatte eine Projekt-Mitarbeiterin die Dorfkinder um sich geschart und ihnen gezeigt, wie man mit dem gesammelten Eselsdung, welkem Laub und organischen Küchen-Abfällen einen Komposthaufen anlegt. Der fertige Kompost wurde dann auf dem für den Nutzgarten vorgesehenen Stück Land ausgestreut und eingearbeitet. Der Boden des Projektgeländes ist nicht sehr fruchtbar, und alle bisherigen Versuche mit Nutzpflanzen hatten kaum Erfolg, weil die Sämlinge schlecht wuchsen und geringen Ertrag brachten. Mit dem Kompost war der Boden nun bestens vorbereitet und mit den nötigen Nährstoffen versorgt. Im hinteren Teil des Gartens hatte man schon vor einiger Zeit Kochbananen-Stauden gepflanzt und einen Zaun errichtet, um die frei laufenden Ziegen davon fernzuhalten.

Heute war nun der Tag, an dem unser Mitarbeiter Cayil gemeinsam mit einem Freund voller Stolz das erste Saatgut ausbrachte und weitere Stecklinge pflanzte. Sie säten und pflanzten Kürbis, Rettich, Auberginen, Wassermelonen und Okra-Sträucher (Eibisch-Art mit eßbaren Schoten). Die Kinder fertigten eifrig Schilder an, die mit dem Namen einer Gemüse- oder Obstsorte beschriftet und an der entsprechenden Stelle in den Boden gesteckt wurden.

Die Projekt-Mitarbeiter freuen sich sehr, dass dieses lang geplante Projekt endlich ins Rollen kam und die Kinder dabei unter Cayils Anleitung noch eine Menge über Gartenbau lernten. Alle hoffen, dass der Zaun die beabsichtigte Wirkung zeigt und ungebetene vierbeinige „Mitesser“ fernhält. Neben dem neuen Komposthaufen für den Garten wurden auch Behälter für die Schnellkompostierung aufgestellt, in denen sich die ersten organischen Abfälle bereits in schwarzen Humus verwandeln. Dieser soll als Dünger für die Bäume auf dem gesamten Projektgelände genutzt werden. Sie wuchsen bisher eher langsam und sehen recht dürftig aus. Die Hoffnung ist, dass der selbst erzeugte Dünger zukünftig seine gewünschte Wirkung entfaltet und üppigeres Wachstum fördert.

Für die Zukunft gibt es Überlegungen, wie das Brauchwasser aus der Schulkantine zur Bewässerung des Gartens genutzt werden könnte. Unser Team möchte den Frischwasserverbrauch während der Trockenzeit gern verringern.

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