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Honduras: Ein Schiffscontainer voller Liebe! (Reisebericht)

Bericht vom 03.10.2016


Jetzt wird ausgepackt!: Eine Lieferung Medikamente von Gebende Hände.


Eine junge Mutter, der durch die Medizin geholfen wurde (und ein Helfer von Gebende Hände)!


Die Regale im Lager sind wieder gut gefüllt.

In Mittelamerika ist Honduras das zweitärmste Land nach El Salvador und die sechstärmste Nation in ganz Lateinamerika. Mehr als 60% der Bevölkerung leben in tiefster Armut und müssen ihren Lebensunterhalt von 2,50 US-Dollar am Tag bestreiten. Deshalb können sich die meisten Menschen auch kaum einen Arztbesuch, geschweige denn kostspielige Medikamente, leisten. Gebende Hände unterstützt die Region um Pimienta in Zusammenarbeit mit dessen sehr engagiertem Bürgermeister Dr. Raul Ugarte regelmäßig mit gespendeten Arzneilieferungen. Nach der Ankunft des letzten großen Containers half Teamleiter Monte Wilson beim Entladen und Verteilen der Medizin. Hier ist sein Bericht:

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Honduras nicht nur eines der ärmsten Länder, sondern steht zudem mit der Zahl seiner Mordopfer weltweit an neunter Stelle. Wenn eine Nation so verarmt ist, dass sie ihren Bewohnern nicht einmal ausreichend Schutz bieten kann – insbesondere vor der Drogenmafia, dann liegt es auf der Hand, dass die Bürger Angst überkommt, sobald sie oder ihre Kinder das Haus verlassen. Natürlich sind es nicht allein Kriminalität und Armut, die die Menschen plagen: Sie schlagen sich ebenso mit zahlreichen Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Herzproblemen herum. Armut, Gewalt, Kriminalität und Krankheit – alle schreien verzweifelt: Bitte kommt, helft uns!

Bei diesem etwas ungewöhnlichen Einsatz brachten wir Medikamente im Wert von mehreren Millionen Euro mit und verteilten sie an Ärzte aus dem ganzen Land. Die Not ist sehr groß, denn die meisten Apotheken und sogar die Krankenhäuser haben nur wenige oder gar keine Medikamente, mit denen sie ihre Patienten behandeln könnten. Ein Arzt drückte es so aus: „Ich kann gern den ganzen Tag über Rezepte ausstellen, aber einlösen kann sie niemand.“

Dr. Raul wacht über die Verteilung der „Schätze“. Über jede Arzneipackung und jede Tablette wird Buch geführt und genau festgehalten, wie viel jeder Arzt bekommen hat. Es ist wunderbar, die Gesichter der Mediziner zu beobachten, während sie ihre Zuteilung in Empfang nehmen. Sie strahlen wie Kinder bei der Weihnachtsbescherung!

Später teilt der Bürgermeister mir mit, dass die Menge der von Gebende Hände gelieferten Medikamente rund 35.000 Menschen helfen wird. Das honduranische Militär entsendet sogar Hilfstrupps, die die medizinischen Hilfsgüter bis in die einzelnen Dörfer bringen.

Ich bin dankbar dafür, dass ich die großartige Gelegenheit bekam, diesen engagierten Ärzten und ihren Patienten helfen zu können!

Es ist gar nicht so einfach verständlich zu machen, dass eine solche Hilfsgüterverteilung nicht bloß ein rein materieller Vorgang ist. Für die Empfänger – aber auch für uns als Gebende – bedeutet sie unendlich viel mehr: Diese Medikamente zeigen ihnen, dass da Menschen sind, die ihre Notlage sehen und sich um sie kümmern. Wir laden nicht einfach Gegenstände aus Schiffscontainern ab, wir laden Liebe ab für die Notleidenden!

Und dank Ihrer Unterstützung, liebe Spender, kann Gebende Hände damit auch in Zukunft fortfahren!



Schlagwörter: Honduras, Medizin, Krankenkasse, Gesundheitssystem, Armut, Gewalt, Krankheiten, Medikamente, Hilfsgüterlieferung, Weltgesundheitsorganisation, Container, Schiffscontainer, Pimienta