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Uganda: Jedes Kind ein kleiner Schatz! (Projektbericht)

Bericht vom 20.02.2018


Fröhliches Beisammensein – In der „Hope-Familie“ ist keiner allein!

In der „Hope-Familie“ unseres Projektpartners in Kasana werden verlassen aufgefundene Babys aufgenommen und versorgt. ‚Hope‘ ist das englische Wort für ‚Hoffnung‘ und steht in diesem Projekt für das Ziel, die aufgenommenen Kinder nach Möglichkeit schnell wieder in ihre biologischen Familien oder in den Kreis der Verwandten zurückführen zu können. Erfüllt sich diese Hoffnung nicht, dürfen die Kleinen natürlich dauerhaft in der „Hope-Familie“ bleiben, bis bestenfalls eine geeignete Adoptivfamilie gefunden ist.

Sambwe, einer der Sozialarbeiter dort, beschreibt ihre Arbeit mit den kleinen Schätzen so: „Wichtigstes Anliegen ist uns immer, eine Familie so weit zu stärken, dass sie in die Lage versetzt wird, selbst für ihr Neugeborenes zu sorgen, anstatt das Kind aus seiner natürlichen Umgebung zu nehmen und in unsere „Hope-Familie“ zu integrieren.“

Im Rahmen der Kontaktarbeit mit den biologischen Familien und Verwandten erhalten die Säuglinge Milchersatznahrung. Sind sie sieben Monate oder älter, bekommen die Erziehungsberechtigten frische Kuhmilch oder nährstoffreichen Getreidebrei für die Umstellung von Flaschen- auf feste Nahrung. Sobald unsere Mitarbeiter überzeugt sind, dass ein Kleinkind gesund und alt genug ist, in der eigenen Familie zurecht zu kommen, wird es dorthin verabschiedet. Unsere Sozialarbeiter besuchen die Kinder dann weiterhin monatlich und halten telefonischen Kontakt zu den Eltern oder Verwandten, um sicherzustellen, dass es allen Beteiligten gut geht.

Die kleine Helen zum Beispiel lernten wir kennen, als sie gerade vier Monate alt war. Ihre Mutter war gestorben, ihr Vater nicht auffindbar. Helen wurde von ihrer Großmutter versorgt und war stark unterernährt. Die Großmutter bat uns inständig, das Kind in die „Hope-Familie“ aufzunehmen, weil sie selbst keine Möglichkeit sah, ihrer kleinen Enkelin die angemessene Versorgung und Ernährung zukommen zu lassen. Unsere Mitarbeiter konnten sie aber davon überzeugen, es zunächst einmal anders zu versuchen: Sie gaben der Großmutter ausreichend Milchersatznahrung und Medikamente für Helen, berieten sie und ermutigten sie. Vor allem hoben sie hervor, welchen unschätzbaren Stellenwert sie als Großmutter für das Leben ihrer Enkelin habe. Und tatsächlich – schon nach kurzer Zeit stabilisierte sich Helens Zustand, sie begann zu wachsen und entwickelte sich gut! Heute lebt sie immer noch bei ihrer Oma, ist ein fröhliches kleines Mädchen und geht jetzt in die Vorschule!

Danke, liebe Spender von Gebende Hände, dass Sie mithelfen, Hoffnung in Gewissheit zu verwandeln!



Schlagwörter: Uganda; Waisenkinder, Babys, ausgesetzt, Aidswaisen, Familien, Adoption