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Uganda: Jetzt erst recht – wir machen weiter! (Projektbericht)

Bericht vom 14.12.2020


Schulkinder vom ZANA-Zentrum erhalten Lebensmittel zu Hause.


Ein Pick-up voller Kochbananen für die Kinder!

Zum Stand der Dinge in der Corona-Krise erhielt Gebende Hände aus dem ZANA-Zentrum in Kampala den folgenden Bericht:

Seit neun Monaten sind nun wegen der Pandemie die Schulen im Land geschlossen. Alle Kinder unseres Zentrums sind nach wie vor bei ihren Eltern oder Verwandten zu Hause. Auch dort haben wir sie unermüdlich weiter mit Lebensmitteln unterstützt, da die meisten aus den Slumgebieten rund um unseren Stadtbezirk und den Vororten von Kampala kommen. Allerdings reicht das, was wir ihnen vom Zentrum aus geben können, meist gar nicht aus für alle großen und kleinen Bewohner einer Hütte.

Bei unseren Verteilaktionen stellten wir fest, dass viele unserer Kinder wieder krank geworden waren. Sie litten an Malaria, Husten und Hautkrankheiten. Bei näherem Hinsehen wurde klar, dass die Ursache hierfür die schlechten hygienischen Bedingungen sind, denn in ihrem „Zuhause“ haben die Kinder in der Regel keine Betten, keine Moskitonetze und keine Toilette oder Wasser.

Deshalb haben wir uns fest vorgenommen, einmal monatlich alle Familien mit allem, was wir nur aufbringen können, zu versorgen, solange die Schule geschlossen bleiben muss. So bekommen die Kinder u. a. wenigstens eine Mahlzeit täglich. Die gesamte Ernte der letzten Saison – Mais, Kochbananen und Kürbisse – haben wir nun schon an unsere Kinder und andere Bedürftige verteilt. Wir träumen davon, mehr Ackerland zukaufen zu können, um noch mehr Kinder in unserem Bezirk zu versorgen.

Die Eukalyptusbäume, die wir im letzten Jahr im Rahmen unserer vielfältigen Nachhaltigkeitsbemühungen gepflanzt haben, sind nun 10 Monate alt und gedeihen gut. Und auch unser Schulneubau kann sich sehen lassen! Dank der Unterstützung von Gebende Hände konnten wir inzwischen die Toiletten installieren und den Innen- und Außenputz aufbringen lassen. So ist unser Gymnasium, das ja auch im Rohzustand schon lange fleißig genutzt wurde, zu 80 % fertiggestellt. Wir hoffen, im nächsten Jahr alle Arbeiten beenden und die Einweihung feiern zu können.

Auf Anordnung des Bildungsministeriums wurden nun alle Schulen angewiesen, für Abschlussklassen und Prüfungskandidaten wieder zu öffnen. Aufgrund der Corona-Krise musste eine ganze Reihe von Schutzmaßnahmen eingeführt werden. Dies ist eine große Herausforderung für uns, deshalb kamen die Spenden der Weihnachtsaktion von Gebende Hände genau zur rechten Zeit!

Allen Spendern sagen wir von Herzen Danke für ihre treue Mithilfe in schwierigen Zeiten!



Schlagwörter: Uganda; Corona, Pandemie, Hunger, Kinder, Krise, Lebensmittel, Weihnachten, Kampala, Schule, Bildung, Slums