
Nahrung, Schutz und Hoffnung
So sieht Hilfe im Südsudan aus: Säcke voller Getreide und lebenswichtiger Hilfsgüter werden auf Kähne verladen und treten eine gefährliche Reise an, hinein in das riesige Sumpfgebiet des „Sudd“, nach dem das Land benannt ist. Für unser Team ist dieser Weg Alltag, für die Flüchtlinge oft die einzige Hoffnung.
Die Risiken sind enorm. Die Boote müssen sich ihren Weg durch Krokodile, dichte Wasserpflanzen und unberechenbare Strömungen bahnen. Entlang der Ufer drohen Überfälle bewaffneter Milizen, denn Nahrung und Hilfsgüter sind heiß begehrt. Jeder Transport erfordert Mut, Erfahrung und eine präzise Planung.
Unser Einsatzleiter Derek H. berichtet von der jüngsten Lieferung: „Bei diesem Einsatz konnten 45 Tonnen Hilfsgüter zu Flüchtlingen im Südsudan gebracht werden. Das Land ist weiterhin von Unsicherheit und blutigen Konflikten geprägt. Zwar existiert ein Friedensabkommen, doch es wird nicht umgesetzt. Die Hilfsgüter – darunter Nahrungsmittel, Schlafmatten, Zelte, Moskitonetze und Angelgeräte – wurden auf Kanus verladen und über den Nil zu ihrem Ziel gebracht. Für viele Familien bedeuten diese Güter das Überleben.
Trotz aller Not gibt es auch Momente der Hoffnung. Die Kleinsten erhalten bei unseren Einsätzen immer ein kleines Spielzeug. Die Spielsachen in den Händen dieser Kinder sind ein Symbol für Freude, Würde und ein Stück Kindheit inmitten von Flucht und Angst.
Von Herzen Danke, liebe Spenderinnen und Spender. Ihre Unterstützung macht diese gefährlichen Hilfseinsätze möglich und schenkt den Menschen im Südsudan Nahrung, Schutz und Hoffnung.