
Bis diese Säcke mit Getreide die Menschen in den entlegenen Sumpfgebieten des Südsudan erreichen, haben sie einen langen und beschwerlichen Weg zurückgelegt.
Die Lebensmittel werden zunächst in Nachbarländern wie Uganda eingekauft und anschließend in Säcke abgefüllt. Von dort aus transportieren Lastwagen die Hilfsgüter über staubige, schwer passierbare Pisten mit zahlreichen Schlaglöchern bis zum Nil.
Dort beginnt eine weitere logistische Herausforderung: Die Säcke müssen von Helferinnen und Helfern von Hand entladen und auf schmale Kanus verladen werden. In den weitläufigen Sumpfregionen des Südsudan sind diese Boote oft das einzige verlässliche Transportmittel. Flugzeuge können nur eingeschränkt eingesetzt werden, da es in den Sümpfen keine befestigten Landebahnen gibt und lediglich kleine Maschinen landen können.
Erst nach dieser aufwendigen und nicht selten riskanten Reise erreichen die Lebensmittel die Menschen, die dringend auf diese Unterstützung angewiesen sind.
Das Foto zeigt den Moment der Verteilung: Kinder erhalten Nahrungsmittelsäcke von unserem Team. Für sie bedeutet diese Hilfe vor allem eines, die Gewissheit, an diesem Tag ausreichend zu essen zu haben.
Dank Ihrer Unterstützung können wir auch die entlegensten Regionen erreichen und Menschen in akuter Not mit lebenswichtiger Hilfe versorgen.