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Gebende Hände arbeitet seit seiner Gründung in Nicaragua, weil es einerseits zu den ärmsten Ländern der Welt gehört und wir andererseits dort einen außergewöhnlich fähigen und engagierten Projektleiter gewinnen konnten: Mario Aviles. Er gründete selbst, schon vor dem Kontakt mit Gebende Hände, das einheimische Hilfswerk FUNAD (Fundación Nicaragüense para el Auxilio y el Desarrollo), was übersetzt heißt: „Nicaraguanische Stiftung für Hilfe und Entwicklung“.

Damit Menschen einen Ausweg aus der Armut finden und für sich selbst sorgen können, vermittelt FUNAD jede erdenkliche Hilfe in den Bereichen Gesundheitsfürsorge, Ernährungshilfe, Arbeitsplatzbeschaffung, Wohnungsbeschaffung und Hilfe zur Selbsterhaltung. Das heißt konkret: Beratung und Finanzierung von Existenzgründungen durch Kurse, Schulungen und Kredite, Maschinenverleih und Saatguthilfe für die Landwirtschaft, sowie Maschinenbeschaffung für die Kleinbetriebe, Straßenkinderbetreuung und die Errichtung von Waisenheimen und Schulen. Die wichtigsten Arbeitszweige beschreiben wir im Folgenden:

Waisenheim „Hogar de Fe“

 
Dieses Waisenheim wurde 1994 gegründet und diente ursprünglich der Unterbringung von Kriegswaisen. Inzwischen kommen hier Waisenkinder aus unterschiedlichsten sozialen Hintergründen unter. Es heißt „Hogar de Fe“ (Heim des Glaubens) und liegt in Los Brasiles, 20 Autominuten von Managua entfernt.

Zum Waisenheim gehört auch der Arbeitszweig Berufsausbildung. Hier werden die Jugendlichen zu Schneidern und Näherinnen, Zimmerleuten, Möbeltischlern, Automechanikern und Computer-Fachleuten ausgebildet. Kinder, die vorher völlig auf sich allein gestellt waren, sind jetzt überglücklich, ein eigenes Zuhause zu haben und auch noch eine Berufsausbildung zu bekommen.


Schule, Speisung und Computerkurse in La Concha

 
In der Ortschaft La Concha, 30 km von Managua entfernt, unterstützt Gebende Hände eine Schule. Zur Zeit ihres Baus war sie die erste christliche Schule der Gegend. Inzwischen erhalten hier rund 180 Kinder Unterricht, nachdem das Gebäude mehrfach erweitert wurde. Hier bekommen die Schüler dreimal pro Woche ein Mittagessen und täglich ein Frühstück. Sie kommen aus den angrenzenden ländlichen Gebieten.


 
Die Schule wurde als beste im ganzen Regierungsbezirk ausgezeichnet. Sie untersteht dem Erziehungsministerium. Unterricht erteilen der Direktor und sechs Lehrer. Um die Schulräume möglichst gut zu nutzen, werden die kleineren Kinder am Vormittag unterrichtet. Am Nachmittag findet dann der Unterricht für die höheren Jahrgangsstufen statt.


 
Unweit der Schule wurde ein Computer-Trainings-Zentrum eingerichtet, auch wieder komplett von Gebende Hände finanziert. Es ist gut besucht, und die Leute nehmen teilweise lange Anreisen in Kauf, um die nötigen Kenntnisse zu erwerben, die heutzutage für eine gut bezahlte Anstellung vorausgesetzt werden. Für viele ist dies ein Weg aus der Armut.


 
Auch auf Freizeitaktivitäten und künstlerische Bildung wird Wert gelegt. Die Kinder dürfen ein breites Sportangebot wahrnehmen. Es gibt sogar Tanz-Training.


Waisenheim und Schule „Hogar El Reposo“



In das knapp sieben Autostunden von Managua entfernt gelegene Nueva Guinea strömten in den 90er Jahren Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Ausland zurück. Nueva Guinea ist eine Stadt, die aus der Asche des Bürgerkrieges entstand. Dort wurde ein Flüchtlingszentrum errichtet: „Hogar El Reposo“, Heim der Ruhe. Hier wurden die zurückkehrenden Flüchtlinge für die ersten Tage aufgefangen. Sie erhielten eine vorläufige Unterkunft, Kleidung, medizinische Versorgung, Werkzeuge und Samen, eine erste Ausbildung und – wenn angebracht – auch Gelder zur Existenzgründung.

Nachdem der Strom der zurückkehrenden Flüchtlinge abebbte, wurde das Zentrum umgebaut und als Kinderheim eingerichtet, das Dutzende Kinder langfristig aufnehmen kann. Seitdem wird hier Kindern Versorgung und Geborgenheit geschenkt. Das Kinderheim möchte den Waisen helfen, aus dem Kreislauf von Armut und Elend herauszutreten. Eine christliche Schule und ein Computer-Trainings-Zentrum runden die Arbeit in Nueva Guinea ab. Zudem erhalten die Kinder tägliche Speisung.

Häuser für Flüchtlinge, Kinderspeisung und Sonntagsschule in Los Brasiles

 

Nicaragua wird häufig von Erdbeben oder Wirbelstürmen heimgesucht. Immer wieder müssen Tausende ihre Heimat verlassen, um den Naturkatastrophen auszuweichen. In Los Brasiles, 15 Autominuten vom FUNAD-Büro in der Hauptstadt Managua entfernt, wurden Opfer von Naturkatastrophen aufgefangen und untergebracht. Für die Langzeitversorgung dieser Familien kaufte FUNAD ein größeres Stück Land und erbaute darauf etliche Häuser. Obdachlose Familien, die durch einen Hurrikan ihren Besitz verloren hatten, wohnen dort nun in einfachen neuen Häusern. Das Land und die Häuser gehören FUNAD. Die Bewohner zahlen Miete. Es wird sehr darauf geachtet, dass alle gleich behandelt werden. Die Mitarbeiter von FUNAD halfen ihnen, sich selbstständig zu machen, damit sie ihre Familien wieder ernähren können.

Aus der unmittelbaren „Auffangarbeit“ nach dem letzten Hurrikan „Mitch“, bei der zeitweise 65 Familien täglich mit allem Lebensnotwendigen versorgt wurden, ist so ein langfristiges Selbsthilfeprojekt entstanden.

Es wurde auch eine Kinderspeisung eingerichtet. Dorthin kommen täglich rund 60-80 Kinder für eine warme Mahlzeit. Sonntags gibt es nach dem leckeren Mittagessen auch Bibelunterricht in Kleingruppen. Danach gibt es noch Spiel und Sport. Die Sonntags-Schule bietet den Kindern ein buntes Programm, das ihnen Freude und Halt schenkt.




Kinderspeisungen in Managua



In der Hauptstadt Managua existieren drei Speisungsprogramme für Kinder an verschiedenen Standorten. An jedem Standort werden täglich ca. 50 Kinder versorgt.





Dankschreiben des Projektleiters

 
Liebe Freunde von Gebende Hände,

vielen Dank für Eure jahrelange großzügige Unterstützung von FUNAD. Durch Eure finanzielle Hilfe habt Ihr uns ermöglicht,
  • Tausende von Kindern und ihre Familien zu ernähren,

  • Kindern in unseren Waisenhäusern ein liebevolles Zuhause zu schaffen,

  • den Opfern des Hurrikans „Mitch“ Nothilfe zu leisten,

  • Kindern durch unsere Schulen in La Concha und Nueva Guinea eine christliche Ausbildung zu geben,

  • Berufsausbildungs-Zentren aufzubauen (Zimmerei, Autowerkstatt, Computer-Zentrum) und

  • Hunderte von Kleinkredit-Projekten zu vergeben.
Wir sind Euch und den Spendern von Gebende Hände so dankbar, die all das möglich gemacht haben. Eure Hilfe bewirkt eine große Veränderung im Leben vieler Kinder und ihrer Familien.

Wir beten, dass Gott Euch reichlich segnen möge.
Euer Mario Aviles (Leiter von FUNAD)