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In Juarez zu leben, bedeutete über einen langen Zeitraum hinweg in der weltweit gefährlichsten Stadt zu wohnen. Es war eine Stadt voller Terror, voller Morde, begangen von Drogenkartellen und Banden, deren Gewalttätigkeit nicht einmal vor den unbeteiligten Kindern der Stadt haltmacht. Zeitweise wurde die Stadt sogar offiziell zum internationalen Kriegsgebiet erklärt!

Die Sicherheitslage der Stadt hat sich inzwischen verbessert. Der Einsatz von neuen Polizeieinheiten, die Entlassung von korrupten Sicherheits- und Regierungsbeamten, die mit den Drogenkartellen an einem Strang zogen, haben große Wirkung gezeigt. Auch die Beendigung des blutigen Kampfes zwischen dem Sinaloa- und dem Juarez-Kartell trägt zur allgemeinen Verbesserung der Lage bei. Das Sinaloa-Kartell trug nach jahrelangen Revierkämpfen den Sieg davon, während viele Drogenbosse des Juarez-Kartells festgenommen wurden. Zwar ist die Stadt von Normalität immer noch weit entfernt, aber statistisch gesehen ist der Rückgang der Gewalt deutlich erkennbar: Wo vor vier Jahren noch 3.000 Morde pro Jahr begangen wurden, waren es in der ersten Hälfte von 2015 nur noch 89. Dennoch bleibt Juarez für Kinder ein gefährlicher Lebensraum.

Doch diese Stadt hat trotz aller Gefahren genauso Orte vorzuweisen, die Kindern Sicherheit und Geborgenheit bieten:

Kinderheim „Hogar De Niños Emmanuel“

 
In den 1960er Jahren begann Josué Lopez nach einer Möglichkeit zu suchen, wie Waisenkinder aus dem Elend und der Armut in Mexiko herauskommen können. Er sammelte in den USA Geld für sein Projekt und kaufte ein Stück Land auf einer ehemaligen Müllhalde von Juarez, heute eine Zwei-Millionen-Stadt an der Grenze zu den USA. Sie begannen mit den ersten Kindern 1961. Heute leben dort rund 75 Kinder aller Altersstufen.


 
Das Kinderheim betreibt einen eigenen Kindergarten und eine Grundschule. Neben einer hervorragenden Betreuung und Versorgung ist auch eine sehr gute Ausbildung auf einem hohen pädagogischen Niveau sichergestellt. Das zeigt sich auch dadurch, dass ehemalige Bewohner in ihrem weiteren Leben sehr erfolgreich auf den verschiedensten Gebieten sind. Unter ihnen gibt es Lehrer, Pastoren bis hin zu Regierungsbeamten.


 
Auch für eine optimale Freizeitgestaltung wird gesorgt. So haben die Kinder verschiedene Sportmöglichkeiten, für Mädchen gibt es eine Ballettgruppe, die professionell geführt wird. Inzwischen wird das Kinderheim von Betel Lopez geleitet, der Tochter des Gründers, der nun mit seinen über 80 Jahren im aktiven Ruhestand lebt.




Kleinstunternehmen

In der Gegend um La Victoria gab es vor einigen Jahren noch stattliche Baumwollfelder. Aber nun ist die mexikanische Baumwolle nicht mehr konkurrenzfähig auf dem Weltmarkt. Das Ergebnis ist eine große Landflucht der Bevölkerung in die Städte oder der Weg als illegale Arbeitskraft in die USA.

 
Josue Lopez hat darum vor einigen Jahren ein neues Projekt begonnen, bei dem fähigen Leuten beim Aufbau eines eigenen kleinen Geschäfts geholfen wird. So können sich nun einige Familien durch einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb oder durch ein kleines Geschäft oder einen Handwerksbetrieb ihren Lebensunterhalt selbst verdienen.

Um den neuen Landwirten die Bearbeitung ihrer Felder zu erleichtern, hat Gebende Hände einen Traktor finanziert. Außerdem wurde ein kleiner Betrieb aufgebaut, in dem Reisigbesen und Wischmops hergestellt werden. Momentan finden dort fünf Menschen Arbeit mit einer für die Region überdurchschnittlichen Entlohnung. Das bedeutet, dass fünf Familien nicht aufgrund von Armut aus ihrer Heimat wegziehen müssen.



Route Cork -> Killarny | Irland