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Somalia als Brutstätte des Terrors: Dutzende Tote bei Kämpfen

Meldung vom 04.01.2010

Bei schweren Kämpfen zwischen konkurrierenden Milizen kamen in Somalia mehr als 40 Menschen ums Leben. Auch Zivilisten wurden getötet. Mehr als 100 erlitten Verletzungen.

Erneut wurden in Somalia schwere Kämpfe ausgetragen. Mindestens 47 Menschen verloren ihr Leben, als sich islamische Milizen gegenseitig bekämpften. Ein Sprecher der somalischen Menschenrechtsgruppe Elman erklärte den Medien gegenüber, etwa hundert weitere Menschen seien verletzt worden.

Kämpfer der regierungsnahen Ahlu-Sunna-Miliz hätten die Anhänger der radikalen Al-Shabaab-Miliz in Dhuusa Marreeb attackiert und sie aus der Ortschaft rund 500 Kilometer nördlich von Mogadischu vertrieben. Viele Bewohner hätten wegen der heftigen Kämpfe ihren Wohnsitz verlassen müssen. Die meisten Opfer konnten als Kämpfer der verfeindeten Milizen identifiziert werden, es seien aber auch Zivilisten getötet worden.

Nach dem nur knapp durchkreuzten Anschlag auf ein US-Passagierflugzeug stehen der Jemen und Somalia nun stärker im Fokus des Anti-Terror-Kampfes. Großbritannien und die USA wollen gegen die terroristische Bedrohung aus beiden Ländern verstärkt vorgehen. Nach Angaben einer britischen Regierungssprecherin wollen Großbritannien und die USA vor allem den Jemen im Kampf gegen den Terror stärken.

In dem arabischen Land soll demnach eine Anti-Terror-Spezialeinheit der Polizei aufgestellt werden. Auch die jemenitische Küstenwache soll aufgestockt werden, um zu verhindern, dass Kämpfer aus Somalia in den Jemen eindringen. Den Plänen zufolge soll auch die Financial Action Task Force (FATF) das Land genauer prüfen. Die FATF stellt das wichtigste internationale Gremium zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung dar.

Die USA und Großbritannien seien sich einig, dass eine „größere Friedenssicherungstruppe“ in Somalia benötigt würde. Derzeit sind etwa 5.300 Soldaten der Afrikanischen Union in dem nordostafrikanischen Land im Einsatz. Sie versuchen, seit dem Abzug der äthiopischen Interventionstruppen im Januar des vergangenen Jahres die schwache somalische Übergangsregierung militärisch zu schützen.

Da es starke Hinweise auf ein Attentat gab, haben die Regierungen in London und Washington ihre Botschaften im Jemen geschlossen. Man ginge davon aus, dass Al-Kaida einen Anschlag in der Hauptstadt Sanaa vorhabe, erklärte der Berater von US-Präsident Barack Obama für Heimatschutz und Terroristenabwehr, John Brennan. „Wir wissen, dass die Al-Kaida da draußen ist. Wir wissen, dass wir auf unsere Schritte achtgeben müssen.“




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Somalia, Terror, Miliz, Zivilisten, Tote, Anschlag, Mogadischu, US-Passagierflugzeug, Jemen, Anti-Terror-Kampf, Spezialeinheit, Küstenwache, Botschaft, Al-Kaida, al-Qaida, Terroristenabwehr, Übergangsregierung, Brutstätte, John Brennan, Sanaa