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Anschlag auf eine Kirche: Christenverfolgung nimmt weltweit zu

 
Meldung vom 03.01.2011

In der Neujahrsnacht wurde auf Christen in Ägypten während einer Neujahrsmesse ein blutiger Anschlag verübt. Nach dem dramatischen Vorfall werden die Rufe nach Konsequenzen immer lauter. Nach dem Bombenattentat auf die koptische Kirche in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria mit 21 Toten hat Papst Benedikt XVI. in Rom die Regierungen in aller Welt dazu aufgefordert, für besseren Schutz der Christen in den jeweiligen Ländern zu sorgen.

Neben den vielen Gläubigen, die wegen ihres Glaubens ums Leben kamen, wurden im vergangenen Jahr weltweit 23 katholische Priester gewaltsam getötet. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland, Schneider, warnte: „2011 darf kein Jahr der Christenverfolgung werden.“

In vielen Ländern der islamischen Welt werden Christen unterdrückt und können ihren Glauben nur unter Lebensgefahr ausüben. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf brachte im Zusammenhang mit dem jüngsten Attentat die Terrorattacke Ende Oktober 2010 in Erinnerung, als in der syrisch-katholischen Kathedrale in der irakischen Hauptstadt Bagdad mehr als 50 Gläubige umgebracht wurden. Seit Jahren werden Christen im Irak brutal attackiert. Im Irak gibt es nach Schätzungen immer noch rund 200.000 bis 250.000 assyro-chaldäischen Christen (von einst rund 1,5 Millionen). Sie müssen Schutzgelder für ihre Sicherheit zahlen, Kirchen werden zerstört oder Frauen und Mädchen entführt.

Mitte Dezember hatten Anhänger der militanten islamischen Gruppe al Shabaab in Somalia eine christliche Bibliothek gestürmt. Das Gebäude wurde verwüstet, alle Bibeln und Bücher sowie die Mediathek wurden nach dem islamischen Mittagsgebet auf dem Hauptplatz des Ortes Luuq ins Feuer geworfen. Die Christen in Somalia sind in den Untergrund abgetaucht. Der Anführer von al Shabaab hatte die Tat damit begründet, die fehlgeleiteten christlichen Somalis bestrafen zu wollen.

Auch in Indien wurden Christen im Bundesstaat Orissa Opfer von Extremisten. Tausende Christen sind in die Wälder geflohen, Häuser und Kirchen wurden verbrannt, mehr als 25 Menschen wurden getötet.

In Nigeria brechen immer wieder Kämpfe zwischen dem muslimisch geprägten Norden und dem überwiegend christlichen Süden aus. In den Auseinandersetzungen spielt auch die wirtschaftliche und politische Macht eine große Rolle.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „RP Online“, rp-online.de

Schlagwörter: Globale Projekte, Anschlag, Kopten, Ägypten, Christen, Verfolgung, koptische Kirche, Neujahrsmesse, Papst Benedikt, Rom, Alexandria, Demonstration, Schutz, Minderheit, islamische Länder, Islam, Orissa, Somalia, assyro-chaldäische Christen