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Äthiopien: Armee greift Nachbarland Eritrea an

Meldung vom 16.03.2012

Die alten Feindseligkeiten zwischen Äthiopien und Eritrea ruhten über mehrere Jahre hinweg. Doch nun hat Äthiopiens Armee erneut die Grenze zu Eritrea überschritten und drei Orte attackiert. Im Vorfeld hatten Rebellen europäische Wissenschaftler und Touristen im Januar überfallen.

Zum ersten Mal seit dem äthiopisch-eritreischen Krieg von 1998 bis 2000 hat Äthiopiens Armee offiziell die Grenze zu Eritrea verletzt. „Unsere nationale Verteidigung hat heute Maßnahmen gegen Militärposten innerhalb Eritreas ergriffen, in denen subversive und friedensfeindliche Elemente trainiert wurden“, erklärte Regierungssprecher Shimeles Kemal in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba.

Den Angaben zufolge gingen die äthiopischen Soldaten gegen die Orte Ramid, Gelahbe und Gimbi vor, die im Südosten Eritreas 16 Kilometer hinter der Grenze liegen. Die Angriffe seien eine Konsequenz von Überfällen der Rebellen in der benachbarten äthiopischen Afar-Region auf europäische Wissenschaftler und Touristen im Januar.

Zwei Deutsche, die dabei von Afar-Rebellen verschleppt wurden, wurden vergangene Woche nach Rebellenangaben auf freien Fuß gesetzt. Äthiopiens Regierung wirft Eritrea vor, die Rebellen unterstützt zu haben, so wie immer bei Rebellenaktivitäten innerhalb Äthiopiens. Erst am Montag, den 12.03.2012, waren 19 Menschen bei einem Überfall auf einen Reisebus im Westen Äthiopiens umgebracht worden.

Äthiopien und Eritrea fielen von 1998 bis 2000 in einen blutigen Krieg wegen Unstimmigkeiten zu dem gemeinsamen Grenzverlauf. Über 70.000 Tote waren infolge dieses Krieges zu beklagen. Die beiden Länder mischen sich auch in die Konflikte in Somalia ein, indem sie verfeindete Bürgerkriegsparteien unterstützen. Über Eritrea verhängte die UN wegen Unterstützung für Somalias Islamisten Sanktionen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Tageszeitung“, taz.de

Schlagwörter: Äthiopien, Eritrea, Armee, Angriff, Grenze, Rebellen, Entführung, Militärposten, Ramid, Gelahbe, Gimbi, Afar