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Afghanistan: USA zahlen 50.000 Dollar Entschädigung für jeden Toten

Meldung vom 27.03.2012

Eine Entschädigung von 50.000 Dollar für jeden Toten hat die US-Regierung nach dem Massaker eines US-Soldaten in Afghanistan an die Familien der Opfer gezahlt. Zudem erhielten die Angehörigen rund 10.000 Dollar für jeden Verletzten, teilten eines der Familienmitglieder und ein Stammesältester mit.

Das Geld komme aus den USA und sei am 17.03.2012 im Büro des Gouverneurs ausgezahlt worden. Die USA sprachen ebenfalls von Entschädigungszahlungen, nannten allerdings keine genaue Summe. Ein NATO-Sprecher wollte sich zu den Zahlungen nicht äußern. Zuvor hatten die Familien bereits von der afghanischen Regierung 2.000 Dollar für jeden Toten und 1.000 Dollar pro Verletzten bekommen.

Der US-Soldat Robert Bales, der Mitte März in Afghanistan zahlreiche Zivilisten erschossen haben soll, steht nun wegen 17-fachen Mordes unter Anklage. Gegen den 38-Jährigen wird auch wegen versuchten Mordes in sechs Fällen ermittelt. Seine Ehefrau äußerte fassungslos ihr Unverständnis über diese Tat und teilte mit, ihr Mann „liebe Kinder“. Unter den Opfern befanden sich zahlreiche Kinder.

Wie inzwischen ermittelt wurde, soll der Soldat die Tat in zwei Etappen verübt haben. Demnach kam der Feldwebel am 11. März nach den ersten Morden auf seinen Stützpunkt in der südlichen Provinz Kandahar zurück. Erst später am Abend habe er sich erneut auf den Weg gemacht, um in einem anderen Dorf weitere Menschen zu töten. In Anhörungen muss nun geprüft werden, ob die Beweise für ein Verfahren in den USA genügen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Afghanistan, Entschädigung, Massaker, Robert Bales, USA, Tote, Anklage, Gericht, Geld, NATO, ISAF, Opfer