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Sudan: Welthungerhilfe zieht sich aus Darfur zurück

Meldung vom 27.08.2008

Die Welthungerhilfe verteilt vorerst keine Nahrungsmittel mehr in der sudanesischen Krisenregion Darfur. Mitarbeiter der Welthungerhilfe wurden in den vergangenen Wochen mehrfach bedroht und überfallen, so die Organisation. Aus Sorge um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter unterbricht die Welthungerhilfe die Versorgung von 450.000 Bürgerkriegs-Opfern in der sudanesischen Provinz Nord-Darfur.

Bewaffnete kriminelle Banden hätten in den vergangenen 5 Wochen Mitarbeiter wiederholt mit dem Tod bedroht, sie ausgeraubt und sieben Lastwagen entwendet, gab die Hilfsorganisation in Bonn an. Die Mitarbeiter kümmerten sich hauptsächlich um Nahrungsmittelverteilungen in der Krisenregion.

„Das Risiko für unsere Mitarbeiter ist angesichts der sich weiter verschlechternden Sicherheitslage zu groß geworden“, erklärte der Regionalkoordinator der Organisation in der sudanesischen Hauptstadt Khartum, Johan van der Kamp: „Bis vor fünf Wochen waren wir als Hilfsorganisation nicht das Ziel von Angriffen, das hat sich jetzt geändert.“

Man setze sich dafür ein, von den kämpfenden Gruppierungen Sicherheitsgarantien zu erhalten. Solange diese aber nicht vorlägen, könne man die Verteilung nicht weiterführen. Die Welthungerhilfe zeigte sich besorgt, dass Mitarbeiter von Hilfsorganisationen zunehmend Ziel von Angriffen in Darfur würden. Kriminelle, die die chaotische Sicherheitslage ausnutzten, gingen mit immer mehr Brutalität vor.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Focus Online“, focus.de