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Südafrika: Afrika-Cup – Südafrika gescheitert

 
Meldung vom 05.02.2013

Südafrika ist beim Afrika-Cup auf dramatische Weise im Viertelfinale gescheitert. Und doch hat die Mannschaft mit dem Spitznamen „Bafana Bafana“ als Gastgeber die Sympathie der Zuschauer auf ihrer Seite. Am Kap redet man wieder positiv über die „Jungs“. Auch für den neuen Star Kapverden ist die Fußball-Meisterschaft zu Ende.

Fikele Mbalula hatte es nicht einfach. Der Sportminister Südafrikas eilte nach der Niederlage der Bafana Bafana in die Umkleidekabine und musste reichlich trösten. Als moralischer Aufbauhelfer musste sich auch der Trainer Gordon Igesund bewähren.

„Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft, sie hat Mumm gezeigt“, meinte der Fußball-Nationalcoach und musste doch selbst mit den Tränen kämpfen. Als Lehlohonolo Majoro vor den Augen von Staatspräsident Jacob Zuma seinen Ball im Elfmeterschießen weit neben das Tor geschossen hatte, war der Traum vom Heimsieg beim Afrika-Cup ausgeträumt. Mali konnte sich durch das 3:1 im Elfmeterschießen für das Halbfinale qualifizieren.

Anders als vor fast drei Jahren bei der Heim-WM wurde Südafrika immerhin nicht aus der Vorrunde gekickt und gewann den bei den Fans verspielten Kredit zurück. Viele Südafrikaner, die sich sonst eher für Rugby und Cricket interessieren, zeigten plötzlich Interesse an der Fußball-Nationalelf.

Auch gegen Mali wusste sich im WM-Stadion von Durban eine selbstbewusste Bafana Bafana zu behaupten, die die 56.000 Zuschauer phasenweise mit sich riss und durch ein Tor von Tokelo Rantie nach einer halben Stunde verdient in Führung ging. Auch nach dem Ausgleichstreffer durch Seydo Keita nach einer knappen Stunde ließen die Südafrikaner nicht nach und erarbeiteten sich Chance um Chance.

Allerdings war Malis Torwart Soumbeila Diakite an diesem Tag besonders gut in Form und hielt die südafrikanischen Angriffe wie die Versuche von Dean Furman und May Mahlango im Elfmeterschießen ab. Mali hat damit nach Gabun 2012 nun innerhalb von zwölf Monaten wieder den Gastgeber der Afrikameisterschaft im Viertelfinale aus dem Turnier befördert – stets nach Elfmeterschießen und einem 1:1 in der regulären Spielzeit. In der Heimat kann der Fußball zumindest ein wenig die kriegerischen Auseinandersetzungen überdecken.

Südafrikas Schicksal ereilte leider auch den großen Neuling Kapverden. Gegen den Favoriten Ghana verloren die furiosen Insel-Kicker mit 0:2. Doch allein das Erreichen des Viertelfinals verbucht das Land als den größten Erfolg in seiner Sportgeschichte. Trainer Lucio Antunes prognostiziert seinem Team schon den Sprung unter die Top Drei des Kontinents. „Die Kapverden sind so gut wie die großen Mannschaften bei diesem Turnier. Viele Menschen weinen nun, da die Kapverden ausgeschieden sind“, lobt er seine Mannschaft. Die besten Aussichten auf den Sieg beim Afrika-Cup hat nach Experten erneut die Mannschaft aus Ghana.






Quelle: „Web.de“, www.web.de

Schlagwörter: Südafrika, Fußball, Afrika-Cup, Bafana, Kap, Mali, Ghana, Niederlage, Viertelfinale, Jacob Zuma, Elfmeterschießen, Elfmeter, Gordon Igesund, Trainer