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Südsudan: Erneut Bomben über den Nuba-Bergen

Meldung vom 19.09.2013

Die sudanesische Luftwaffe hat trotz eines von der Regierung in Khartum proklamierten Waffenstillstands erneut Luftangriffe auf Dörfer in den Nuba-Bergen geflogen. Dies gab ein Sprecher der SPLM-N (Sudanesische Befreiungsbewegung-Nord) bekannt.

Wie der Radiosender Sudan Catholic Radio Network meldete, sollen nach Aussagen der SPLM-N sudanesischen Kampfflugzeuge vom Typ MIG vier Bomben auf das Dorf Umserdiba und zwei weitere auf das Dorf Genesia abgeworfen haben. Ein Transportflugzeug vom Typ Antonow hat angeblich acht Bomben auf die Dörfer Hejerat und Habab abgeworfen.

Die Nuba-Berge gehören zu der Region Südkordofan an der Grenze zwischen dem Sudan und dem Südsudan, wo sich seit 2011 die sudanesische Armee mit der SPLM-N Gefechte liefert.

Satellitenfotos, die das Menschenrechtsprogramm Project Enough aufgezeichnet hat, beweisen unterdessen, dass die sudanesische Luftwaffe auch das Dorf Jau im südsudanesischen Staat Unity attackiert hat.

Die Luftangriffe wurden kurz nach den am 3. September neu getroffenen Vereinbarungen zwischen dem sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir und seinem südsudanesischen Amtskollegen Salva Kiir geflogen. Bei den Verhandlungen ging es um die Beendigung des Streits im Zusammenhang mit den südsudanesischen Erdölexporten.




Quelle: „Agenzia Fides“, www.fides.org

Schlagwörter: Südsudan, Bomben, Luftangriffe, Nuba-Berge, Südkordofan, Kampfflugzeuge, Project Enough, Satellitenfotos, Omar al-Baschir, Salva Kiir, Vereinbarung, Karthum, Sudanesische Befreiungsbewegung-Nord