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Afghanistan: 300 Islamisten scheitern beim Ansturm auf einen militärischen Stützpunkt

Meldung vom 02.05.2014

Seit den Wahlen in Afghanistan ist es der schwerwiegendste Gewaltakt gegen die Regierung: Mehr als 300 Islamisten haben versucht, einen Stützpunkt des afghanischen Militärs nahe der pakistanischen Grenze zu überrennen. Dabei kamen 60 Rebellen ums Leben. Afghanische Soldaten hatten mit dem Schussgefecht begonnen, als die Angreifer der Islamisten-Gruppe Hakkani und andere ausländische Kämpfer sich bemühten, in den Stützpunkt im Bezirk Siruk in der Provinz Paktika einzudringen.

Ein Hakkani-Sprecher in Pakistan gab zu, dass die Aktion 60 Tote gefordert hatte. Die Gruppe Hakkani kämpft Seite an Seite mit den radikal-islamischen Taliban. Um sich verteidigen zu können, riefen die afghanischen Streitkräfte NATO-Luftunterstützung herbei, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Der Angriff vom Montagabend (28.04.2014) war demnach der vehementeste seit der ersten Runde der afghanischen Präsidentschaftswahl vor fast vier Wochen. Auch fünf afghanische Soldaten kamen den Angaben zufolge bei dem Gefecht ums Leben.

Bei ihrem Rückzug hätten die Kämpfer die Leichen von 40 ihrer Kameraden sowie zwölf gefangengenommene afghanische Soldaten mit sich geführt, sagte der Hakkani-Sprecher. Diese sollten später als Tausch gegen die anderen 20 Toten angeboten werden. Amtlichen afghanischen Angaben zufolge nahmen die Kämpfer einen Soldaten als Geisel.

Die Hakkani-Gruppe wird seit September 2012 auf der US-Terrorliste geführt. Washington beschuldigt die pakistanischen Geheimdienste, eine Allianz mit der Gruppe eingegangen zu sein. Die Terrorgruppe unterhält mehrere Stützpunkte in der pakistanisch-afghanischen Grenzregion.

Derweil wurde die Stichwahl der Präsidentschaftswahl in Afghanistan auf den 7. Juni festgelegt. Dann wird die endgültige Entscheidung zwischen dem ehemaligen Außenminister Abdullah Abdullah und dem früheren Weltbank-Ökonomen Aschraf Ghani fallen. Dass die Abstimmung auf dem Höhepunkt der traditionellen „Kampfsaison“ stattfindet, erfordert die gesamten Kapazitäten der afghanischen Sicherheitskräfte. Die Taliban wiederholten ihre Anschlagsdrohungen angesichts der Stichwahl.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Afghanistan, Angriff, Stützpunkt, Paktika, Pakistan, pakistanische Grenze, Islamisten, Hakkani, Taliban, Terror, 60 Rebellen, NATO, NATO-Luftunterstützung, Wahl, USA, US-Terrorliste, Geisel, 60 Tote, Siruk, Islamisten, Stichwahl, Abdullah Abdullah, Aschraf Ghani