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Global: Terror gegen Kinder, die einfach nur zur Schule gehen wollen

 
Meldung vom 12.05.2014

In Nigeria wurden 200 Schulmädchen von einer extremistischen islamistischen Gruppierung entführt. Doch solch eine Gräueltat geschieht nicht nur in Nigeria. Millionen von Kindern auf der ganzen Welt sind entweder vom Schulbesuch ausgeschlossen, oder werden deswegen angefeindet oder angegriffen. Dies verstößt gegen ein grundlegendes Kinderecht, das Recht auf Bildung. Dies kann man nicht nur als moralische Krise werten, sondern es macht sich auch wirtschaftlich negativ bemerkbar.

Die Entführung von mehr als 200 Schulmädchen im Norden von Nigeria ist eine abscheuliche Tragödie. Leider ist dies nur der äußerste Gewaltakt in einem blutigen Krieg gegen das Grundrecht aller Kinder auf Bildung. Der Krieg wird auf globaler Ebene geführt, worauf ähnlich abscheuliche Zwischenfälle in Pakistan, Afghanistan und Somalia hinweisen.

Rund um die Welt wurden nach einem Bericht der Organisation Education Under Attack in den letzten vier Jahren 10.000 gewalttätige Übergriffe auf Schulen und Universitäten verübt. Die Beweise sind so zahlreich wie schockierend, 29 Jungen wurden von verdächtigten Boko-Haram-Militanten im nigerianischen Bundesstaat Yobe Anfang dieses Jahres ermordet. Schulkinder in Somalia wurden genötigt, als Kindersoldaten zu dienen, muslimische Jungen wurden von Nationalisten in Birma attackiert, und Mädchen wurden in Afghanistan und Pakistan von den Taliban mit Säure überschüttet, mit brennenden Bomben beworfen, erschossen oder vergiftet, weil sie einfach nur zur Schule gehen wollten.

Dies sind nicht vereinzelte Beispiele von Kindern, die zwischen die Fronten geraten. Dies ist ein gezielter Feldzug der Terroristen, der gegen Klassenzimmer ausgetragen wird. In mindestens 30 Ländern kann man ein System bei diesen Angriffen durch bewaffnete Gruppen feststellen, dabei sind Afghanistan, Kolumbien, Pakistan, Somalia, der Sudan und Syrien am schlimmsten betroffen.

Diese Übergriffe offenbaren, dass es bei der Bildung nicht nur auf Schulbänke, Tafeln, Bücher und Lehrpläne ankommt. Schulen in der ganzen Welt, von Nordamerika bis nach Nordnigeria, benötigen jetzt ein Konzept, um die Sicherheit ihrer Schüler zu gewährleisten und um in den Eltern und den Gemeinden wieder Vertrauen herzustellen.

Dagegen soll die „Safe Schools Initiative“ etwas unternehmen: Im Rahmen dieser Initiative sollen für Schule und die dazugehörige Gemeinschaft spezielle Maßnahmen getroffen werden, um Kinder, die etwa 5.000 öffentliche und weiterbildende Schulen in den gefährlichsten Gegenden besuchen, zu schützen.

Bei einzelnen Schulen werden diese Maßnahmen eine verstärkte Sicherheitsinfrastruktur, Mitarbeiterschulungen und Beratung für Schüler und Gemeinschaftsmitglieder umfassen. Auf Gemeinschaftsebene werden Bildungskomitees aus Eltern, Lehrern und Freiwilligen sowie besondere Verteidigungseinheiten aus Lehrern, Schülern und Eltern für eine schnelle Reaktion auf Bedrohungen zusammengesetzt werden.

Erfahrungen aus anderen Ländern, die mit ähnlichen Bedrohungen konfrontiert werden, haben gezeigt, wie entscheidend es ist, religiösen Führern offiziell bei der Förderung und Sicherung von Bildung Mitspracherecht zu geben. In Afghanistan nutzen beispielsweise geachtete Imame, die bei den Fortschritten miteinbezogen wurden, das Freitagsgebet als Plattform, um ein Bewusstsein für die Bedeutung der Bildung im Islam zu schaffen.

Millionen von Kindern auf der ganzen Welt sind noch vom Schulbesuch ausgeschlossen. Dies ist nicht nur ein moralisches Versagen, es ist auch eine verschwendete wirtschaftliche Gelegenheit. In Afrika ist dies besonders einschneidend, da sich die Wirtschaft des Kontinents von einer auf Ressourcen basierenden Industrie zunehmend in eine wissensbasierte Industrie verändert. Es liegt auf der Hand, dass eine sichere Lernumgebung die Basis ist, um der globalen Bildungskrise etwas entgegenzusetzen.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Welt Online“, welt.de

Schlagwörter: Globale Projekte, Kinder, Kinderrecht, Bildung, Entführung, Schulmädchen, Nigeria, Boko-Haram, Veschleppung, Mädchen, Gender, Terror, Attentate, Säure-Angriff, Schulkinder, Klassenräume, Lehrer, Sicherheit, Imame, Bring back our girls, Michelle Obama