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Afghanistan: Taliban erobern Gebiet im Nordosten

Meldung vom 23.05.2014

In Afghanistan rücken die Taliban immer wieder in einzelne, nicht ausreichend gesicherte Gebiete vor. Nun haben Taliban-Kämpfer in heftigen Gefechten eine Region im Nordosten Afghanistans in ihre Gewalt gebracht. Bei diesen und anderen Übergriffen starben mindestens 18 Polizisten. „Die Sicherheitskräfte haben sich zurückgezogen, der Distrikt Yomgan ist in den Händen der Aufständischen“, teilte der Polizeichef der Provinz Badakhshan, Fazluddin Ayyar, am Mittwoch (21.05.2014) mit.

Die Stürmung, die bereits am Vortag begonnen habe, wurde aus mehreren Richtungen vorgenommen. Die Gefechte waren ungewöhnlich heftig, berichtete Ayyar. Eine große Gruppe Aufständischer überrannte demnach mehrere Kontrollposten zeitgleich. Dabei seien mindestens acht Polizisten und mehrere Taliban ums Leben gekommen. Die Polizei habe den Rückzug angetreten und setze sich nun in den umliegenden Bergen gegen die Rebellen zur Wehr.

In der südlichen Provinz Zabul machten Dorfbewohner am Mittwoch den grausamen Fund von acht enthaupteten Polizisten. Die Sicherheitsbeamten seien am Dienstag zuerst erschossen und dann geköpft worden. Ihre Entführung liegt schon zwei Wochen zurück, hieß es.

Am 14. Juni steht in Afghanistan die Stichwahl um den Präsidenten an. Die Taliban haben bereits gedroht, dass sie diesen Vorgang mit Anschlägen verhindern wollen. Der voranschreitende Abzug der internationalen Kampftruppen aus Afghanistan gibt den Taliban neue Schlagkraft.




Quelle: „Tiroler Tageszeitung“, www.tt.com

Schlagwörter: Afghanistan, Taliban, Gefechte, Yomgan, Eroberung, Stürmung, Badakhshan, enthauptet, Stichwahl, Rückzug, NATO, ISAF, Zabul, Polizisten