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Haiti: Schulkinder greifen vermehrt zu Drogen

Meldung vom 26.02.2015

In Haiti gibt es kaum gesetzliche Regelungen zum Drogenkonsum – das schadet vor allem den Kindern. Nach den Ergebnissen einer Statistik, die die Nationale Kommission zur Drogenbekämpfung (CONALD) aufgestellt hat, ist der Drogenkonsum an Schulen zwischen 2009 und 2014 um mehr als 50 Prozent gestiegen.

Seit 2005 hat der Konsum illegaler Drogen in öffentlichen und privaten Schulen kontinuierlich zugenommen. Im Jahr 2014 erreichte die Zahl einen traurigen Rekord. Bei der Erhebung kamen 3.448 Jugendliche zu Wort. Sie äußerten sich über ihr Wissen um Drogen und gaben auch an, wie häufig sie Drogen einnehmen.

Das Durchschnittsalter, mit dem die Jugendlichen beginnen, Drogen wie Marihuana und Kokain zu konsumieren, liegt bei etwa 14 Jahren. Die Zahl der Studenten, die bereits illegale Drogen genommen haben, beläuft sich auf ungefähr 25 Prozent. Der Kokainkonsum (3,2 Prozent) und der Konsum von Marihuana (2,3 Prozent) sind gestiegen; im Jahr 2009 lag er bei 2,04 Prozent bzw. 2,01 Prozent.

Der Alkohol- und Zigarettenkonsum dagegen ist leicht rückläufig. Alkohol ist jedoch das am meisten konsumierte Rauschmittel mit 31,45 Prozent. Das Bewusstsein über die Gefahr von Drogen ist allerdings vorhanden. Nur 10,8 Prozent der Schüler meinen, dass Alkoholkonsum kein ernst zu nehmendes Problem sei. 60 Prozent der Schüler sind davon überzeugt, dass der Konsum illegaler Drogen negative Folgen haben kann.

In Haiti, wo es keine Gesetze gibt, die den Verkauf von Alkohol und Zigaretten an Minderjährige regulieren, sollte ein Umdenken stattfinden, betonten die Urheber der Statistik. David Bazile, der Koordinator von CONALD, unterstrich, dass es wichtig sei, die Jugendlichen aufzuklären. Hauptsächlich durch Aufklärung erreiche man eine Verringerung des Drogenkonsums.




Quelle: „Karibik News“, www.karibik-news.com

Schlagwörter: Haiti, Drogen, Kinder, Schulkinder, Drogenkonsum, Statistik, Alkohol, Zigaretten, Minderjährige, Gesetze, Aufklärung