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Indien: Bollywood zensiert – Hindus sollen Filme mit muslimischen Schauspielern boykottieren

Meldung vom 03.03.2015

Eine Politikerin der indischen Regierungspartei hat an Hindus appelliert, sich Filme mit muslimischen Schauspielern nicht mehr anzusehen. Sadhvi Prachi von der hindu-nationalistischen BJP wandte sich explizit gegen drei große Bollywood-Stars, die landesweit und international sehr bekannt sind: Shah Rukh Khan, Salman Khan und Aamir Khan.

„Unsere Kinder bekommen von den Khan-Filmen nicht die richtigen Werte vermittelt. Diese unterstützen den Liebes-Dschihad“, erklärte Prachi nach Angaben der indischen Zeitung Hindustan Times. Sie deutete damit an, dass Muslime gezielt hinduistische Mädchen anzögen und sie dann drängten, zum Islam überzutreten. Viele Inder reagierten empört über ihren Appell.

Prachi forderte die Hindus auch auf, für mehr Nachwuchs zu sorgen. „Die Bevölkerungsgruppe der Hindus wird kleiner. Sie müssen mehr Kinder bekommen, damit das Gleichgewicht (zwischen den religiösen Gruppen) im Land bestehen bleibt.“

Etwa 80 Prozent der Inder sind Hindus; mehr als 13 Prozent sind Muslime. Diese Sätze sollen bei einem Treffen der rechten Organisation Vishva Hindu Parishad am Sonntag (01.03.2015) in Dehradun ausgesprochen worden sein. Premierminister Narendra Modi kritisierte zuletzt solche Parolen seiner Parteimitglieder. Niemand dürfe wegen seiner Religion diskriminiert werden, versicherte Modi.




Quelle: „Blick“, www.blick.ch

Schlagwörter: Indien, Bollywood, Hindus, Muslime, Boykott, Filme, Schauspieler, Werte, Shah Rukh Khan, Konvertierung, Sadhvi Prachi, Narendra Modi, Hindunationalistische Partei, BJP, Religion, Diskriminierung, Religionsfreiheit