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Südsudan: 40.000 Menschen haben nichts mehr zu essen

Meldung vom 10.02.2016

Mehrere afrikanische Länder, darunter auch der Südsudan, schlittern gegenwärtig auf eine verheerende Hungersnot zu. Jeder vierte Südsudanese kann derzeit nicht mehr ohne Nahrungsmittelhilfe von außen überleben, 40.000 stehen vor dem Hungertod. Selbst wenn der UN-Appell mehr Hilfsgelder freisetzt – wegen der Gefechte kann die Nothilfe nicht zu den Hungernden gelangen.

Eine Dürrekatastrophe stürzt derzeit mehrere Länder in Afrika ins Elend – darunter Äthiopien, Malawi sowie die Konfliktländer Somalia, Simbabwe und den Südsudan. Dabei kommt eine grausame Faustregel zum Tragen: Je mehr Unruhen und Bürgerkriege in einem Land toben, umso schneller gerät die Bevölkerung dadurch in Lebensgefahr. Mehrere UN-Organisationen bitten global um vermehrte Spendenbereitschaft und erklären, dass es zu möglichen Hungertoten kommen kann – ganz besonders im Südsudan, wo zu den Ernteausfällen auch noch der blutige Bürgerkrieg hinzukommt.

In dem Krisenstaat hat sich die Hungersnot laut UN auf ein noch nie dagewesenes Ausmaß vergrößert. Drei UN-Organisationen gaben an, rund 2,8 Millionen Menschen – etwa ein Viertel der Bevölkerung – seien angewiesen auf sofortige Nahrungsmittelhilfe. Mindestens 40.000 Menschen stünden am Rande des Hungertods.

Besonders in Mitleidenschaft gezogen seien Binnenflüchtlinge in der umkämpften Provinz Unity State im Norden des Landes, wie das Welternährungsprogramm (WFP), das Kinderhilfswerk UNICEF und die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) bekannt gaben.

Viele Vertriebene dort überlebten bislang, weil sie Fische und Wasserlilien verzehrten, doch „wegen des sinkenden Wasserpegels verlieren sie ihre letzten Nahrungsquellen“, lautet es in der gemeinsamen Erklärung. UNICEF-Sprecher Jonathan Veitch betonte, aufgrund der Gewalt sei es problematisch, manche der betroffenen Gegenden zu erreichen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Südsudan, Dürre, Hunger, Hungersnot, Hungertod, Flüchtlinge, Bürgerkrieg, UN, Hilfsgelder, Appell, Unity State, Lebensgefahr, Nahrungsmittel, Nahrungsmittelhilfe, Ernteausfälle