Unser Service für Sie


 [ » Newsletter ]

[ » zum Kontakt-Formular ]

[ » Material bestellen ]

[ » Geschenke bestellen ]



Videos aus unseren Projekten finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
[ » Gebende Hände – Youtube-Kanal ]


Wenn Sie Kunde von Amazon sind, können Sie Gebende Hände bei jedem Einkauf unterstützen – jedes Mal mit 0,5% des Kaufpreises. [ » Ja, das will ich.]


Mexiko: Smog-Alarm in Mexiko-Stadt

Meldung vom 16.03.2016

Von Sport im Freien wird abgeraten: Mexiko-Stadt hat wegen Smog die Bevölkerung alarmiert. Dabei hatte die einst als Moloch verunglimpfte Metropole vor einigen Jahren ein Umweltschutzprogramm ins Leben gerufen.

Die Millionenmetropole Mexiko-Stadt ist eine der größten weltweit und hatte lange auch den Ruf als eine der schmutzigsten. Um dagegen anzugehen, unternahm die Stadt Umwelt regenerierende Maßnahmen, die unter anderem vorsahen, die Abgase aus dem Nahverkehr zu verringern. Jahrelang schien das Wirkung zu zeigen – doch nun hat die Regierung erstmals nach etwa zehn Jahren wieder Umweltalarm geschlagen.

Die Ozonwerte sind in den vergangenen Tagen in die Höhe geschnellt. Grund dafür ist ein Hochdruckgebiet, das für intensive Sonneneinstrahlung in den vergangenen Tagen gesorgt hat. Um die hohe Ozonkonzentration zu reduzieren, ordnete das örtliche Umweltministerium eine Beschränkung für den Autoverkehr an und verbot industrielle Tätigkeiten, bei denen viele Abgase ausgestoßen werden. Außerdem mussten die Straßenbauarbeiten pausieren. Der Betrieb von Kaminen und das Entzünden von Lagerfeuern wurden untersagt. Zudem empfahlen die Behörden den Bürgern, keinen Sport im Freien mehr zu betreiben und sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Ozon wirkt sich schädlich auf die Atemwege aus.

Die Stadt hat ein Problem mit sehr vielen Autos. Neun Millionen Menschen beherbergt die Metropole. Von den 20 Millionen, die im Ballungsraum um den Kern der Stadt herum wohnen, fahren täglich Millionen ins Zentrum. Statistiken, die 2009 veröffentlicht wurden, erfassten vier Millionen Autos, etwa 120.000 Taxis, 28.000 Busse und mehrere zehntausend Lastkraftwagen in der Stadt und näheren Umgebung.

Um den Verkehr zumindest zeitweise zu entlasten, hatte die Regionalregierung 2007 einige Maßnahmen eingeleitet – dazu gehörte auch, den Paseo de la Reforma, eine der zentralen Straßen im Innenstadtbereich, für Autos ganz zu sperren.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Mexiko, Smog, Mexiko-Stadt, Luftverschmutzung, Alarm, Metropole, Umwelt, Autos, Verkehr, Umweltalarm, Ballungsraum, Ozon, Ozonwerte