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Mexiko: Folterskandal – Armee nimmt die Schuld auf sich

Meldung vom 18.04.2016

Die mexikanische Armee hat öffentlich einen Fall von Folter zugegeben und um Entschuldigung gebeten.

Im Namen des gesamten Militärs bat Verteidigungsminister Cienfuegos auf einem Stützpunkt in Mexiko-Stadt um Entschuldigung. Bei seiner Abbitte waren 25.000 Soldaten zugegen. In den sozialen Netzwerken wurde ein Video eingestellt und weiterverbreitet, das Folter und Misshandlung einer Verdächtigen dokumentiert. Zwei in diesen Vorfall verwickelte Soldaten und eine Polizistin sollen zur Rechenschaft gezogen werden.

Die mexikanischen Sicherheitskräfte stehen schon seit Langem im Zwielicht. Immer wieder werden ihnen gewaltsame Übergriffe auf Zivilisten nachgesagt. Ein besonders großer Skandal ereignete sich vor anderthalb Jahren. Damals waren 43 Studenten unter bis heute nicht völlig aufgeklärten Umständen wohl unter Beihilfe der lokalen Polizei verschleppt und ermordet worden.

Noch vor wenigen Tagen haben die Behörden die Untersuchungen zu diesem Fall, die bis jetzt anhielten, als offiziell beendet erklärt. Diese Entscheidung sorgt weiterhin für große Empörung bei den Verwandten der Vermissten und Menschenrechtlern. Durch diesen Skandal ist die gesamte Regierung von Präsident Nieto in Verruf geraten.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Deutschlandfunk“, dradio.de

Schlagwörter: Mexiko, Armee, Folter, Skandal, Entschuldigung, Verteidigungsminister, Cienfuegos, Video, soziale Netzwerke, 43 Studenten, Entführung, Polizei, Sicherheitsbeamte, Menschenrechte, Menschenrechtsverbrechen, Untersuchungen