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Afghanistan: Teures Fußball-Trikot – Kleiner Messi-Fan muss fliehen

Meldung vom 12.05.2016

Der kleine Junge Murtasa Ahmadi in Afghanistan wurde berühmt, weil sein Vater Bilder von ihm ins Internet stellte, die ihn mit einem aus einer Plastiktüte zurechtgeschneiderten Fußball-Trikot zeigten. Der Kleine ist Fan des großen Fußballstars Lionel Messi. Auf der Plastiktüte hatte der Vater mit schwarzem Stift die Nummer und den Namen Messis aufgemalt. Das berührte Lionel Messi dermaßen, dass er dem Kleinen ein paar echte Trikots schickte, mit seiner Unterschrift. Nun wird die Familie bedroht und hat Angst vor einer Entführung des Fünfjährigen.

Der zu Internetberühmtheit gekommene fünfjährige afghanische Fan ist wegen des Drucks nach Pakistan gebracht worden. Sein Cousin erklärte, die Familie habe nach der Welle internationaler Berichterstattung Drohanrufe erhalten. „Wir hatten Angst, dass Gangster oder die afghanische Mafia Murtasa entführen und ein hohes Lösegeld fordern.“

Die Familie hat sich nun in die westpakistanische Stadt Quetta abgesetzt und ist bei Verwandten untergekommen. Sie hat zudem ein Visum für Spanien beantragt. Man habe sich aber auch um den Flüchtlingsstatus in Pakistan bemüht, sagte Murtasas Cousin Wahid Ahmadi.

Ende Januar 2016 waren Bilder des Kleinen im Internet aufgetaucht, auf denen zu sehen war, wie er in einem aus einem blau-weiß gestreiften Plastiksack gebastelten Messi-Trikot in einer kargen Winterlandschaft hingegeben einen Ball kickte. Er berührte die Herzen von Millionen. Im Februar sandte Lionel Messi daraufhin ein Paket mit einem Argentinien- und einem Barcelona-Trikot nach Afghanistan. Er hatte die Trikots eigenhändig beschriftet mit den Worten „Con mucho carino, Leo“ – „mit viel Liebe, Leo“. Wieder gab es eine Flut von Berichten im Internet.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Afghanistan, Messi-Fan, Junge, Murtasa Ahmadi, Flucht, Drohanrufe, Fußball, Fußball-Trikot, Taliban, Lionel Messi, Pakistan, Quetta, Visum, Spanien, Asyl, Entführung, Lösegeld, Medien, Internet, Berichte