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03.02.2016 – Somalia
Deutsche Marine sagt U-Boot-Einsatz am Horn von Afrika ab

Die Deutsche Marine zieht sich aus der Anti-Piraten-Mission vor der somalischen Küste zurück. Eigentlich wollte Deutschland sich mit einem U-Boot an dem Einsatz beteiligen. „Der Einsatz von U34 von März bis August wurde aus operativen Gründen abgesagt“, meldete ein Sprecher des Marinekommandos am Dienstag (02.02.2016) in Rostock. Die Deutsche Marine müsse sich derzeit auf den Anti-IS-Einsatz und die Operation Sophia im Mittelmeer gegen Schleuser konzentrieren. Vor Somalia würden nun lediglich die Fregatte Bayern und der Tanker Spessart patrouillieren. [ » mehr ]

03.02.2016 – Äthiopien
Am Abgrund der Hungersnot

Eine Dürre hält Teile von Äthiopien seit Monaten im Griff. Immer näher rückt das, was die äthiopische Regierung seit vielen Jahren vermeiden wollte – eine Hungersnot. Die internationale Gemeinschaft hat bereits Unterstützung in Aussicht gestellt. Doch wie immer stellt die Umsetzung das Problem dar: Vom versprochenen Geld ist bislang nicht einmal die Hälfte wirklich verfügbar. Die Menschen in den Dürreregionen Äthiopiens sind verzweifelt. Ernten sind verdorrt, Vieh ist aus Hunger und Durst verendet. Und auch die Menschen haben keine Nahrungsmittel mehr, das Land bat deshalb bereits um internationale Unterstützung. [ » mehr ]

03.02.2016 – Mexiko
Der Papst kommt und es gibt 900.000 Tickets

Papst Franziskus wird vom 12. bis 17. Februar nach Mexiko reisen. Viele Punkte stehen auf seinem Reise-Programm. Wichtig ist ihm, die Eltern der 43 seit September 2014 verschwundenen Studenten aus Ayotzinapa zu treffen. Rund 900.000 Tickets werden ausgegeben, um den Papst sehen zu dürfen. [ » mehr ]

02.02.2016 – Afghanistan
Anschlag überschattet Besuch von Thomas de Maizière

Bundesinnenminister Thomas de Maizière befindet sich in spezieller Mission in Afghanistan. Er will die afghanische Regierung dazu bewegen, abgelehnte Asylbewerber schneller zurückzunehmen. Doch an eigenem Leibe erfährt der Innenminister, wie unsicher die Lage in Kabul ist. Während des Aufenthalts erschüttert eine Explosion das Zentrum der Stadt, in der Nähe des Parlaments werden Tote geborgen. [ » mehr ]

02.02.2016 – Indien
13 Cent für einen Schlafplatz

Das gibt es nur in Indien: Selbst für einen Platz unter der Brücke müssen Obdachlose zahlen. Obdachlos sein, sein Leben auf der Straße bestreiten und dafür auch noch Miete entrichten? Das ist die bittere Realität in der indischen Hauptstadt Neu Delhi. Das Miet-Geschäft rund um den „sicheren“ Schlafplatz läuft auf Hochtouren. Ein „Schlafverkäufer“ und seine „Kunden“ berichten. [ » mehr ]

01.02.2016 – Südsudan
Afrikanische Union dringt weiter auf Einheitsregierung

Die 54 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union (AU) haben sich zu einem zweitägigen Gipfel in Addis Abeba versammelt. Ein wichtiger Verhandlungspunkt ist die Schach-Patt-Situation im Südsudan. Beide Konfliktparteien in dem jüngsten Staat der Welt zeigen sich zu keinerlei Kompromissen bereit. [ » mehr ]

01.02.2016 – Äthiopien
Die große Dürre als Tabu

Schon 400.000 Kinder in Äthiopien leiden Hunger. Der Osten Äthiopiens ringt mit der größten Dürrekatastrophe seit 40 Jahren. Doch die Regierung reagiert nur verhalten auf die große Not. Sie erbittet nur zögerlich internationale Hilfe. Denn das Image als „Tigerstaat“ Afrikas könnte dadurch beschädigt werden. [ » mehr ]

29.01.2016 – Globale Projekte
Global: Weltweiter Korruptionsindex – Transparency International sieht Verbesserungen

Jedes Jahr gibt Transparency International ein aktualisiertes Korruptionsranking heraus, das auf Experteneinschätzungen fußt. In der Auswertung von 2015 kommen etwas mehr Sieger als Verlierer vor. [ » mehr ]

29.01.2016 – Sambia
Mit dem Luxus-Nachtzug zu den Victoria-Fällen

Ein luxuriöser Nachtzug soll Sambias Tourismus-Geschäft ankurbeln. Über Nacht schaukelt er Besucher von Sambias Hauptstadt zu den Victoriafällen. Der moderne Golden Jubilee Express soll eine Magnet für Touristen werden. Afrika-Abenteurer werden nicht enttäuscht sein. [ » mehr ]

28.01.2016 – Afghanistan
Kabul in Finsternis – Taliban kappen Stromversorgung

Die Taliban finden immer wieder neue Strategien, um Afghanistan zu destabilisieren. Jetzt haben sich die Extremisten bemüht, die Stromversorgung in Kabul zum Erliegen zu bringen. Nach einem Angriff der Taliban auf einen Knotenpunkt im Stromnetz Afghanistans herrscht Finsternis in weiten Teilen der Hauptstadt. Die Aufständischen hatten am Dienstagabend (26.01.2016) bei Dand-e Schahabuddin in der Provinz Bachlan einen wichtigen Strommast umgehauen. [ » mehr ]

28.01.2016 – Kenia
Kenia ruft Truppen aus Somalia zurück

Der schwere Angriff der Terrormiliz Al-Schabaab auf einen Militär-Stützpunkt in El-Ade, Mogadischu, zeigt Folgen. Rund zehn Tage nach dem massiven Vorstoß der Islamisten gegen die kenianischen Truppen im Süden Somalias hat das Militär in den umkämpften Orten den Rückzug angetreten. Kämpfer der Al-Schabaab haben nun die Herrschaft über die strategisch bedeutenden Orte Badhaade in der Region Lower Juba und El-Ade in Gedo, versicherten örtliche Stammesälteste am Dienstag (26.01.2016). [ » mehr ]

27.01.2016 – Indien
Terrormiliz Islamischer Staat will Einfluss nach Indien ausweiten

Alarmzustand in Indien: Vor dem Tag der Republik, der jedes Jahr feierlich begangen wird, gab es Terrorwarnungen. Die indische Special Protection Group und der Geheimdienst des Landes laufen auf Hochtouren, nachdem ihnen die Information zugespielt wurde, dass eine Gruppe von IS-Selbstmordattentätern im Alter zwischen 12 und 15 Jahren in das Land eingedrungen sei. Ihre Mission sei ein Attentat auf Premier Narendra Modi. [ » mehr ]

27.01.2016 – Südsudan
Präsident und Rebellenführer verantwortlich für Gräueltaten

Ein neuester UN-Bericht deckt auf, dass die Spitze der beiden Konfliktparteien im Südsudan wissentlich Gräueltaten begehen lassen. Zudem zeigen sich Präsident Salva Kiir und der Rebellenführer Riek Machar trotz Friedensabkommen weiterhin unversöhnlich. Knapp zwei Wochen nach der Zustimmung der beiden Streithähne zur Bildung einer Übergangsregierung wurde die Vereinbarung wieder vom Tisch gewischt. Es werde zu keiner neuen Regierung kommen, sagte Rebellenchef Riek Machar in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Die Gruppe um Machar könne den Plan des südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir nicht akzeptieren, 28 neue Bundesstaaten zu gründen. [ » mehr ]

26.01.2016 – Sambia
Rohstoffabbau um jeden Preis – Wer schützt die Kinder von Kabwe?

Die Förderung von Rohstoffen wie Kupfer, Blei und andere Metalle gehört in Sambia zur wichtigsten Einnahmequelle des Staates. Dabei wird auf die Natur und Gesundheit der bei den Bergwerken wohnenden Menschen wenig Rücksicht genommen. Bis 1994 wurde in der sambischen Stadt Kabwe Blei gefördert. Zurückgeblieben sind riesige Halden – und hohe Bleiwerte im Blut der Anwohner. Das Hilfswerk Terre des Hommes zog bis vor den UN-Kinderrechtsausschuss, um Menschenrechtsverletzungen in der Region anzuklagen. [ » mehr ]

26.01.2016 – Uganda
Elite im Notstand – Nach der Uni keinen Job

Ein Uni-Abschluss in Uganda ist teuer und man muss ihn sehr hart erarbeiten. Und oft rentiert er sich nicht – viele Absolventen bekommen trotz bester Qualifikationen keinen Job. Die Arbeitslosenquote in Uganda belief sich dem ugandischen Statistikamt zufolge im Jahr 2012 auf 64 Prozent. Nur die wenigsten können das Geld für eine Universitätsausbildung aufbringen. Und mit dem Abschluss ist der Arbeitsplatz keinesfalls gesichert. [ » mehr ]

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