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Somalia: Neuer Präsident kann in vier Jahren nicht alle Probleme regeln

Meldung vom 23.02.2017

Die Antrittsrede des neuen Präsidenten von Somalia fiel ehrlich aus. Nach Jahrzehnten von Krieg und Chaos in Somalia gibt der neue Präsident Mohamed Abdullah Farmajo zu, dass er für sein vierjähriges Mandat nur „begrenzten“ Handlungsspielraum habe. „Gerne würde ich in den kommenden vier Jahren alle Probleme regeln“, betonte Farmajo am Mittwoch (22.02.2017) bei seinem offiziellen Amtsantritt am Flughafen von Mogadischu. „Das wird aber schwierig sein, weil die Probleme durch mehr als 20 Jahre Konflikte und Dürre hervorgerufen wurden.“

Zu der Zeremonie am Flughafen, dem militärisch am besten bewachten Ort der Hauptstadt, kamen auch Kenias Präsident Uhuru Kenyatta, der äthiopische Ministerpräsident Hailemariam Desalegn und der Präsident von Dschibuti, Ismael Omar Guelleh.

Zu den schwersten Aufgaben für Somalia zählte der neue Präsident die Verringerung der „allgemeinen Unsicherheit“, die von der Dürre hervorgerufene Hungersnot, die Zusammenführung der somalischen Clans und die Wiederherstellung des Vertrauens der Bevölkerung in die Regierung.

Am Sonntag hatte die Al-Schabaab-Miliz, die einen islamischen Gottesstaat errichten will, in Mogadischu einen verheerenden Autobomben-Anschlag durchgeführt, bei dem 39 Menschen ums Leben kamen.

Die somalischen Sicherheitskräfte können die Al-Schabaab-Miliz ohne Unterstützung von außen offenbar nicht in Schach halten. Sie brauchen die Afrikanische Union, die mit einer Einsatztruppe von 22.000 Mann im Land am Horn von Afrika im Einsatz ist. Das Bundeskabinett in Berlin verlängerte am Mittwoch das Mandat des Bundeswehreinsatzes in Somalia. 20 deutsche Soldaten beteiligen sich an der EU-geführten Ausbildungsmission EUTM. Derzeit sind aber nur etwa zehn deutsche Soldaten wirklich in Somalia aktiv.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „The Epoch Times Deutschland“, epochtimes.de

Schlagwörter: Somalia, Präsident, Antrittsrede, Mohamed Abdullah Farmajo, Amtsantritt, Amtseinführung, Zeremonie, Flughafen, Mogadischu, Handlungsspielraum, Al-Schabaab, Al-Shabab, Afrikanische Union, Sicherheit, Hungersnot, Dürre, Clans