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Kenia: Dammbruch fordert rund 40 Menschenleben

 
Meldung vom 11.05.2018

41 Tote – so lautet die katastrophale Bilanz eines Dammbruchs in Kenia. Durch die anhaltenden Regenfälle haben sich Wassermassen angesammelt, denen die brüchige Dammmauer nicht mehr standhalten konnte. Bei den nachfolgenden Überschwemmungen im Westen Kenias sind mindestens 41 Menschen ertrunken. Als der Staudamm brach, wurden ganze Häuser von den Wassermassen weggeschwemmt. Unter den Opfern sind auch 20 Kinder.

Der Polizeichef des betroffenen Bezirks Nakuru, Gideon Kibunjah, erklärte, die Katastrophe habe sich am Solai-Staudamm nahe der Stadt Nakuru rund 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Nairobi ereignet. Der Staudamm zehn Kilometer nördlich von Nakuru sei gestern Abend nach heftigen Regenfällen zerborsten. Wasser schoss durch den Damm und überschwemmte in Windeseile die niedriger liegenden Häuser, berichtete Polizeisprecher Joseph Kioko aus der Stadt Rongai. Viele Bewohner des Dorfes wurden im Schlaf von den Fluten ergriffen. Noch suche man nach vielen Vermissten, sagte Kioko: „Es ist eine Katastrophe“.

Der Gouverneur des Bezirks Nakuru, Lee Kinyanjui, versprach den Einwohnern der Gegend, betroffene Familien zu evakuieren und sie medizinisch zu versorgen. Bis zu 40 Personen konnten bislang aus der Katastrophenregion geborgen werden. Hunderte Menschen mussten aus ihren Dörfern fliehen.

Kenias Innenminister Fred Matiangi gab bekannt, er wolle selbst zum Unglücksort reisen und die Lage inspizieren. In Nakuru wurde ein Such- und Rettungseinsatz des kenianischen Roten Kreuzes und des Katastrophenschutzes durchgeführt. Die kenianische Präsidentschaft in Nairobi äußerte Betroffenheit über die hohe Zahl der Todesopfer und bedankte sich bei den Helfern für ihr Engagement.

Die schweren Überschwemmungen plagen Kenia, nachdem das Land mit einer jahrelangen Dürreperiode kämpfte. Seit März sind mehr als 130 Menschen durch Überflutungen während der Regenzeit gestorben, außerdem hat sich das Risiko von Schlammlawinen stark vergrößert. Mehr als 225.000 Menschen mussten ihr Heim verlassen. Seit Tagen sind Soldaten mit Militärhubschraubern im Einsatz, um Menschen, die durch die Wassermassen festsitzen, zu retten.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Kenia: Viele Tote nach Dammbruch




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Kenia, Staudamm, gebrochen, Überschwemmungen, Niederschlag, Regen, Wassermassen, Tote, Solai-Staudamm, Nakuru, Katastrophe, Klima, Klimawandel, Wetter, Wetterextreme
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