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Global: UN wählen Schurkenstaaten in Menschenrechtsrat

Meldung vom 15.10.2018

Die UN-Vollversammlung hat mehrere Staaten, in denen Menschenrechte mit den Füßen getreten werden und autoritäre Politiker an der Macht sind, in den Menschenrechtsrat gewählt.

Unter den 18 am Freitag (12.10.2018) in New York neu bestimmten Mitgliedern des UN-Menschenrechtsrates konnten sich Eritrea, Kamerun, Somalia, Bahrain, die Philippinen und Bangladesch etablieren.

Eritrea etwa wird von Menschenrechtsorganisationen als besonders harte Diktatur kritisiert. Aus diesem Land fliehen laut den Vereinten Nationen besonders viele Menschen nach Europa. Der Rat mit Sitz in Genf stellt das höchste UN-Gremium zum Schutz der Menschenrechte dar. Derzeit, ebenfalls umstritten, sind auch China, Saudi-Arabien und die Demokratische Republik Kongo Teil des Rates.

18 Sitze in dem 47 Länder umfassenden UN-Rat werden turnusmäßig zum Jahreswechsel vakant, die Mitgliedschaft eines Landes währt drei Jahre. Unter den Ländern, die Ende 2018 gehen müssen, befindet sich Deutschland.

Die Lobbyorganisation UN-Watch, die Interessen von Israel und den USA vertritt, hatte die Kandidatur der Länder Eritrea, Kamerun, Somalia, Bahrain, Philippinen und Bangladesch vor der Wahl stark bemängelt. Diese Länder seien für eine Teilnahme im Menschenrechtsrat unqualifiziert. Kritiker machen darauf aufmerksam, dass sich autoritär und diktatorisch regierte Mitgliedsländer in dem Rat gegenseitig decken.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: evangelisch.de

Schlagwörter: Globale Projekte, UN, Genf, Menschenrechtsrat, neue Mitglieder, Schurkenstaaten, Eritrea, Somalia, Diktatur, Menschenrechte, autoritäre Politiker, UN-Watch