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Mexiko: Über 2.000 Migranten haben Tijuana erreicht

 
Meldung vom 19.11.2018

Die Anwohner der mexikanischen Grenzstadt Tijuana beschweren sich. Die Zahl der herbeiströmenden Migranten überfordert das Städtchen. Die Migranten lagern sich in der Nähe des Grenzzauns zur USA. Aber all diese Menschen benötigen einen Schlafplatz, Toiletten, Essen und vieles mehr. Die Behörden von Tijuana sind komplett überfordert. Bei den Einwohnern wächst der Unmut.

Die Zahl der Migranten aus Zentralamerika in der mexikanischen Stadt Tijuana an der Grenze zu den USA ist am Freitag (16.11.2018) auf mehr als 2.000 angewachsen. Der Empfang dort war zum Teil eher abwehrend als freundlich.

Tijuanas Bürgermeister Juan Manuel Gastélum von der rechtskonservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN) erklärte, die „Horde“ der Migranten sei Teil eines „aggressiven Plans“. Er verlangte von der mexikanischen Regierung, die Flüchtlinge umgehend abzuschieben.

Am Mittwochabend (14.11.2018) demonstrierten Einwohner in einem Wohngebiet von Tijuana gegen die Neuankömmlinge. Bewacht von der Polizei skandierten sie besorgte Parolen und warfen sogar Steine in Richtung der Migranten. Dabei stimmten sie die Nationalhymne an. In den sozialen Medien werden die Anfeindungen gegen die Migranten immer zahlreicher.

Hilfsorganisationen kritisierten unterdessen lautstark die Maßnahme der Bundespolizei im Bundesstaat Sonora, Insassen zweier Busse festgenommen zu haben, die nach Tijuana fuhren. Dort lagerten sich 2.000 Migranten in einem Sportstadion. Nach Angaben des mexikanischen Innenministeriums wandern derzeit noch etwa 8.000 Migranten in verschiedenen „Karawanen“ in Richtung USA.

Der Hauptflüchtlingszug machte sich am 13. Oktober in San Pedro Sula in Honduras auf den Weg. Die mehr als 4.300 Kilometer lange Strecke nach Tijuana im Bundesstaat Baja California bestritten die Migranten größtenteils zu Fuß. Manchmal gelang es ihnen auch, per Anhalter einige Kilometer mitgenommen zu werden. Tijuana befindet sich direkt gegenüber von der kalifornischen Stadt San Diego.

Auf der anderen Seite der Grenze herrscht angespannte Geschäftigkeit. Fast 6.000 US-Soldaten wickeln auf Befehl von Präsident Donald Trump mehrere Lagen rasiermesserscharfen NATO-Drahts über die Spitzen des Grenzzauns. Auch weitere Betonsperren werden errichtet.

Die Migranten, die der extremen Gewalt und Armut in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala entkommen möchten, hegen den Traum, in den USA als Flüchtlinge anerkannt zu werden. Doch Trump weist diese „Invasion von Kriminellen“ zurück. Eine von Trump vergangene Woche erlassene Anordnung legt fest, dass Migranten, die über die „grüne Grenze“ in die USA eindringen, anstatt an offiziellen Grenzübergängen Asyl zu beantragen, sofort abgeschoben werden dürfen.






Quelle: „Liechtensteiner Vaterland“, www.vaterland.li

Schlagwörter: Mexiko, Migranten, Tijuana, Grenzzaun, USA, Donald Trump, Asyl, grüne Grenze, Karawanen, Einwohner, Demonstration, Überforderung