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Mexiko: Grenzbeamte stoppen rund 1.000 Migranten gewaltsam

 
Meldung vom 24.01.2020

Mexiko macht die Grenzen dicht und greift immer vehementer gegen Migrantentrecks durch. Nahe der mexikanischen Südgrenze ist es binnen weniger Tage zum zweiten Mal zu brutalen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtenden und Grenzbeamten gekommen. Die Soldaten feuerten auch Tränengas ab, um die rund 1.000 Migranten zu stoppen.

In der Hoffnung auf ein besseres Leben bilden Migranten aus Mittelamerika immer wieder große Gruppen, um so geschützter Mexiko zu erreichen – doch ihr Ziel sind die USA. Geschätzt rund 1.000 Mittelamerikaner wateten am Donnerstag aus Guatemala kommend durch den Grenzfluss Suchiate. Nachdem sie auf mexikanischer Seite einige Kilometer hinter sich gelegt hatten, bauten sich Soldaten der Nationalgarde vor ihnen auf und hinderten sie an ihrer Flucht. Sicherheitskräfte feuerten Tränengas ab, um die Gruppe auseinander zu treiben. Die Migranten wehrten sich, indem sie Steine auf die Grenzschützer warfen.

Bereits am Montag (20.01.2020) kam es zu einem vergleichbaren Zwischenfall, nachdem rund 500 Menschen bei niedrigem Wasserstand zu Fuß durch den Fluss Suchiate marschiert waren. Die meisten wurden verhaftet, um dann in ihre Heimat abgeschoben zu werden. Einige wenige Migranten entgingen den Grenzbeamten und sie tauchten in Mexiko unter.

Die Migranten zählen, wie auch die jetzt auseinandergerissene Gruppe, größtenteils zu einer sogenannten Karawane von rund 3.500 Menschen, die vergangene Woche von Honduras aus in Richtung USA gestartet sind, um sich aus der Gewalt und Armut in ihrer Heimat zu befreien.

US-Präsident Donald Trump hatte von der mexikanischen Regierung im vergangenen Jahr gefordert, dass sie den Migrationsbewegungen in die USA einen Riegel vorschiebt. Mexiko dient nur als Transitland, das die Migranten auf dem Weg in die USA zu durchqueren versuchen. Im Mai 2019 warnte er den südlichen Nachbarn, er werde Strafzölle verhängen, sollte sich an der illegalen Einwanderung nichts ändern. Mexiko stellte schließlich eine 27.000 Soldaten starke Truppe der Nationalgarde auf, die es zur Aufgabe hat, die Grenzen zu bewachen. Die Zahl der illegalen Grenzübertritte in die USA ist seitdem deutlich zurückgegangen.

Die erste große „Karawane“ von Honduras in Richtung USA sorgte im Oktober 2018 für Schlagzeilen, als rund 2.000 Menschen durch Guatemala und Mexiko nordwärts Richtung USA zogen. Damals waren mehrere Migrantengruppen aus Mittelamerika bis zur Südgrenze der Vereinigten Staaten vorgedrungen. Trump ist immer noch fest entschlossen, die illegale Einwanderung in die USA unter anderem mit einer Mauer an der Grenze mit Mexiko zu unterbinden.






Quelle:  „Deutsche Welle“, dw-world.de

Schlagwörter: Mexiko, Migranten, Grenzbeamte, Krawalle, Tränengas, Karawane, Honduras, Suchiate, USA, Donald Trump, Grenze, illegale Einwanderung, Mauer, Abschiebung, Verhaftung