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Äthiopien: 750 Christen getötet – Ziel war die Bundeslade

Meldung vom 28.01.2021

In Äthiopien, im Unruheherd Tigray, wurde ein Überfall auf eine angesehene christlich-orthodoxe Kirche verübt. Dabei wurden 750 Christen getötet. Grund des Massakers dürfte gewesen sein, die angeblich dort beherbergte biblische Bundeslade zu entwenden und damit die Kultur und das Ansehen der Region Tigray zu schwächen. Der Ort ist ein wichtiger Wallfahrtsort und der Kultgegenstand ein Wahrzeichen der Region.

Die Bundeslade enthält gemäß dem Buch Exodus die zwei Steintafeln mit den zehn Geboten. Das Massaker wurde im Norden des Landes verübt. Nach politischen Unruhen ging die Staatsregierung dazu über, diese blutig niederzuschlagen.

Der äthiopische Premierminister schaltete das Militär ein. Unterstützt wurde diese Operation durch Streitkräfte von Tigrays Erzfeind Eritrea. Laut humanitären Organisationen sind die Kämpfe noch zugange.

Hunderte Menschen, die in der Kirche Schutz suchten, wurden herausgeführt und erschossen. Man vermutet, dass die Bundeslade in die Hauptstadt Addis Abeba verschleppt werden sollte. Offenbar ist dieses Vorhaben aber nicht gelungen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Katholischer Nachrichtendienst“, kath.net

Schlagwörter: Äthiopien, Kirche, Überfall, Massaker, Bundeslade, orthodox, Tigray, Unruhen, Militär, Abiy Ahmed, Wallfahrtsort, zehn Gebote, Steintafeln, Christen, Christentum, Religion