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Haiti: Täglich hunderte Entführungen – Ein Staat schützt seine Bürger nicht mehr

Meldung vom 06.05.2021

Der Inselstaat Haiti wird durch Hunderte von Entführungen täglich zermürbt. Die meisten Menschen, die verschleppt werden, sind Bewohner der Hauptstadt Port-au-Prince. Diese Art von Kriminalität hat sich inzwischen zu einem lukrativen Geschäft entwickelt, denn die Täter verlangen hohe Lösegelder, die aber nicht alle Menschen zahlen können.

Die vielen Fälle von Kidnapping haben die Bevölkerung von Haiti zutiefst verunsichert. Eine große Anzahl von Menschen ist auf die Straße gegangen, um dagegen zu protestieren. Sie verlangen von der Regierung, entschiedener gegen diese Form von Gewalt vorzugehen und die Entführungen zu stoppen.

Besonders prekär: Eine Reihe von Ärzten wurde entführt. Einige wurden nach der Auszahlung des Lösegelds freigelassen und konnten sicher wieder zu ihren Familien zurückkehren. Aber andere wurden auch getötet. Um darauf aufmerksam zu machen, dass viele ihrer Ärzte verschleppt wurden, sind ganze Krankenhäuser in den Streik getreten. Der Streik gilt zwar nur für eine kurze Zeit, verschärft aber die eh schon angespannte Lage in der medizinischen Versorgung im Land. Überall herrscht nun Ungewissheit: Die Menschen fragen sich, ob die Krankenhäuser derzeit überhaupt irgendeine Form von Notversorgung während der Streiks anbieten? Oder werden Patienten, die derzeit im Krankenhaus sind, dazu aufgefordert, es zu verlassen? Kaum einer weiß Bescheid, und dieses Chaos verunsichert die Haitianer noch mehr.

Selbst die katholische Kirche hat den Staat nun dazu aufgerufen, zu handeln. Auch viele Ordensleute und hochrangige Kirchenmänner wurden entführt. Ob ein Regierungswechsel die erhoffte Erleichterung bringt, ist derzeit noch abzuwarten.




Quelle:Gebende Hände-Redaktion“

Schlagwörter: Haiti, Entführungen, Port-au-Prince, Ärzte, Krankenhäuser, Streiks, Demonstrationen, katholische Kirche, Ordensleute, Lösegeld