Unser Service für Sie


 [ » Newsletter ]

[ » zum Kontakt-Formular ]

[ » Material bestellen ]

[ » Geschenke bestellen ]



Videos aus unseren Projekten finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
[ » Gebende Hände – Youtube-Kanal ]


Wenn Sie Kunde von Amazon sind, können Sie Gebende Hände bei jedem Einkauf unterstützen – jedes Mal mit 0,5% des Kaufpreises. [ » Ja, das will ich.]


Haiti: 1.400 Tote bei erneutem Erdbeben

 
Meldung vom 17.08.2021

Erneut hat ein verheerendes Erdbeben den geplagten Inselstaat Haiti heimgesucht. Das Beben erreichte eine Stärke von 7,2. Stunde um Stunde steigt nun die Zahl der Opfer. Inzwischen spricht der Zivilschutz von 1.419 Toten. Die Zahl wird weiter nach oben klettern. Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser und Kirchen sind unter dem Beben eingestürzt. Während die Nothelfer und Verwandten verzweifelt nach Überlebenden weitersuchen, kündigt sich bereits die nächste Katastrophe an.

Die Zivilschutzbehörde in Haiti hat die Zahl der Todesopfer nach dem schweren Erdbeben auf 1.419 korrigiert. Die Zahl der Verletzten wurde am Montag (16.08.2021) auf 6.000 beziffert. Der Zivilschutz setzte alles daran, die vorhandenen Ressourcen in die am schwersten betroffenen Orte zu bringen, sagte Behördenleiter Jerry Chandler. Er nannte die Orte Les Cayes, Jeremie und Nippe im Südwesten des Landes.

Die Erdstöße am Samstag vollzogen sich in einer Stärke von 7,2 und hatten auch Erdrutsche zur Folge. Das Epizentrum befand sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte etwa 125 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Mehr als 7.000 Wohnhäuser brachen ein und fast 5.000 wurden beschädigt, darunter Krankenhäuser, Schulen, Büros und Kirchen. Rund 30.000 Familien verloren ihr Heim.

Derweil nähert sich eine weitere Unwetterkatastrophe: Für Montagabend wird das tropische Tiefdruckgebiet Grace in Haiti erwartet. Schwere Regenfälle und Überschwemmungen könnten die Suche nach Überlebenden nun erheblich erschweren.

In der schwer zerstörten Stadt Les Cayes gruben sich Einsatzkräfte und Altmetallsucher durch die Trümmer eines eingestürzten Hotels, aus dem bereits 15 Leichen geborgen worden waren. Unter dem Schutt rechnet man mit weiteren Opfern. Die Chance, noch Überlebende zu befreien, gilt jedoch als gering.

Drei Tage nach dem Beben drängen noch immer Verletzte in das völlig überforderte Krankenhaus von Les Cayes. Verwundete harren auf Treppenstufen, in Fluren und im Garten auf eine Behandlung. Der Arzt Paurus Michelete berichtete, Schmerzmittel und Metallklammern zur Behandlung von Brüchen reichten bald nicht mehr aus. „Wir sind nicht mehr aufnahmefähig, und es kommen immer weiter Leute.“






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Haiti, Erdbeben, Katastrophe, Les Cayes, Tote, Verletzte, Erdstöße, Trümmer, Schutt, Opfer, Tropensturm, Grace, Überlebende, Suche, Krankenhaus, Notversorgung, Katastrophenhilfe, Notstand