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Äthiopien: Leere Ähren

Meldung vom 21.07.2022

Am Horn von Afrika schlittern die Menschen in eine Hungerkatastrophe. Trockenheit und Dürre haben die Felder und alle Feldfrüchte vertrocknen lassen, das Vieh verendet – und mit ihm sterben die Menschen. Äthiopien importiert mehr als 75 Prozent seines Getreides aus der Ukraine und Russland.

Als Folge des Ukrainekrieges wurden diese Getreidelieferungen nun eingestellt und die Lebensmittelpreise explodieren. Wir könnten in das Feld hineingehen, sagt Bauer Abdele Nunu im Süden Äthiopiens. Die Ähren seien ohnehin leer. Jetzt hätte eigentlich Teff geerntet werden müssen, das Getreide, aus dem das äthiopische Grundnahrungsmittel, das Fladenbrot Injera gebacken wird. Weil in der „kleinen Regenzeit“ von März bis Mai der Niederschlag ausblieb, sind die dürren Halme höchstens dazu nützlich, die ebenso dürren Rinder zu füttern.

Dieses Phänomen bezeichnet Pater Michael Didawario als den „grünen Hunger“. Er gehört einer lokalen Partnerorganisation der Caritas an: „Als ich noch ein Kind war, hatten wir alle zehn Jahre Dürreperioden, aber die Abstände werden kürzer: 2012 hatten wir eine Dürre, dann 2015, 2017 und dieses Jahr schon wieder.“ Die Situation in Äthiopien verschlechtert sich drastisch, die Menschen sind auf Hilfe von außen angewiesen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ORF“, orf.at

Schlagwörter: Äthiopien, Hunger, Dürre, Ernte, Regen, Wasser, Hungersnot, Teff, Vieh, Nomaden, Ukraine