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Afghanistan: Bundeswehr fordert erstmals US-Luftunterstützung an

Meldung vom 17.06.2009

Bei einem Gefecht mit Aufständischen haben Bundeswehrsoldaten im afghanischen Kundus erstmals US-Luftunterstützung angefordert. Laut Angaben der Financial Times Deutschland soll ein US-Flugzeug vom Typ A-10 Thunderbolt, das speziell für den Bodenkampf im Tiefflug konzipiert ist, die Gegner bei dem heftigen Gefecht vor wenigen Tagen bombardiert haben. Auch F-15-Jagdbomber seien zum Einsatz gekommen, allerdings ohne von ihren Waffen Gebrauch zu machen.

Bisher habe die Bundeswehr Luftunterstützung vermieden, um keine zivilen Opfer zu riskieren, hieß es weiter. Bei US-Luftangriffen mit Drohnen oder Kampfflugzeugen waren in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Zivilsten ums Leben gekommen. Bei dem jüngsten Gefecht sollen die Stellungen der Aufständischen jedoch klar erkennbar gewesen sein.

Die Bundeswehr sei zu dem Gefecht etwa 15 Kilometer südwestlich von Kundus dazugestoßen, um eine eingekesselte Einheit der nationalen afghanischen Armee (ANA) zu unterstützen. Bei dem fast sechsstündigen Gefecht kämpften rund 200 Soldaten auf der Seite der ANA und der Bundeswehr. Zwei ANA-Soldaten und fünf Aufständische fielen dem Kampf zum Opfer.

Das Bundeskabinett trifft heute eine Entscheidung über den geplanten Einsatz von AWACS-Aufklärungsflugzeugen der NATO in Afghanistan. Deutsche Soldaten würden ein Drittel der Besatzungen ausmachen. Die NATO-Verteidigungsminister hatten sich in der vergangenen Woche darauf geeinigt, drei bis vier der Aufklärungsflugzeuge in Afghanistan einzusetzen. Sie sollen dazu dienen, den immer dichter werdenden Luftverkehr zu regeln, jedoch nicht bei der Erfassung militärischer Ziele mitwirken.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „AFP“, afp.com