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Philippinen: Leuchtzeichen der Hoffnung (Reisebericht)

Bericht vom 11.08.2009


Sie haben so viel Schweres durchgemacht und können doch so fröhlich sein ...


Bilder aus der Maltherapie hängen an der Wand.

Unser Teamleiter M. Wilson berichtet:

Heute sind wir in Baseco und besuchen ein Projekt, das von Gebende Hände gefördert wird: das Laguna Center of Hope, ein Zentrum, das gegründet wurde, um Kindern zu helfen, die durch körperliche Misshandlung oder sexuellen Missbrauch traumatisiert sind. Baseco liegt am Ufer des völlig verschmutzten Pasig-Flusses.

Die Hilfsangebote des Zentrums sind sehr umfangreich: Sozialarbeiter vermitteln zwischen den Kindern, ihren Familien und den zuständigen Gerichten; Therapeuten behandeln die Kinder und beraten Familienangehörige; Lehrer sorgen für den Schulunterricht; Anwälte helfen den Kindern bei etwaigen Aussagen in Strafprozessen, und wieder andere Mitarbeiter kümmern sich um alle täglichen Bedürfnisse der Kinder.

Nie zuvor habe ich ein Projekt gesehen, in dem in einer solchen Bandbreite und Tiefe gearbeitet wird. Das Betreuungsangebot ist schier unglaublich, ebenso die intensive Aufmerksamkeit, die jedem Kind gewidmet wird, um eine Atmosphäre zu schaffen, die der Heilung dieser gequälten Kinderseelen förderlich ist.

In der Maltherapie zum Beispiel können die Kinder in Bildern darstellen, was ihnen in der Vergangenheit zugestoßen ist, wie sie sich heute fühlen, oder was immer sie sich gerade „von der Seele malen“ möchten. Mit Hilfe der Zeichnungen ist es den Therapeuten möglich, den aktuellen psychischen Zustand der Kinder besser einzuschätzen.

Die Kinder werden in Häusern mit familienähnlichen Strukturen untergebracht. Dort gibt es Hauseltern und „Geschwister“. Auf diese Weise bekommen die Kinder die Sicherheit und Geborgenheit, die sie brauchen, um seelisch und körperlich gesund zu werden und – wenn möglich – wieder in die leibliche Familie oder in eine Pflegefamilie zurückzukehren. Abhängig von der Schwere der Traumatisierung können die Kinder hier einige Wochen oder auch bis zu zwei Jahre leben. Hier wird wirklich Unglaubliches geleistet. Wenn ich bedenke, was diese Kinder durchgemacht haben, bin ich überwältigt von ihrer spürbar echten Fröhlichkeit.

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