Unser Service für Sie


 [ » Newsletter ]

[ » zum Kontakt-Formular ]

[ » Material bestellen ]

[ » Geschenke bestellen ]



Videos aus unseren Projekten finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
[ » Gebende Hände – Youtube-Kanal ]


Wenn Sie Kunde von Amazon sind, können Sie Gebende Hände bei jedem Einkauf unterstützen – jedes Mal mit 0,5% des Kaufpreises. [ » Ja, das will ich.]


Sambia: Ein Happy End im Babyhaus (Projektbericht)

Bericht vom 23.03.2012


Ein strahlendes Lächeln: Die kleine Mercy ist wieder bei ihrer Mama!

Aus unserem Babyhaus Moses in Lusaka, Sambia, wurde uns die folgende bewegende Begebenheit berichtet:

Vor ein paar Tagen brachte die Polizei uns einen Karton. Darin lag ein kleines Mädchen, kaum 10 Kilo schwer und winzig, aber gesund. Sie war auf ein ordentlich gefaltetes Tuch gebettet, neben ihr fanden wir einige saubere Kleidungsstücke – ein deutlicher Hinweis darauf, daß ihre Mutter oder jemand aus ihrer Verwandtschaft gut für sie sorgte.

Nachdem wir sie gebadet und mit einer Flasche warmer Milch gefüttert hatten, schlief sie in einem unserer Babybettchen ein. Wir schauten noch einmal in den Karton und fanden einen Zettel mit folgenden Zeilen: „Dies ist Mercy. Ich habe AIDS und kann sie nicht stillen. Bitte kümmert Euch um sie.“

Unsere Sozialarbeiterin machte sich entschlossen auf die Suche nach Mercys Mutter, weil sie nun wusste, daß diese ihr Baby sehr liebhatte. Sie fand tatsächlich heraus, wo die Mutter wohnte. Als wir sie aufsuchten, wurden wir mit unvorstellbaren Zuständen konfrontiert: Zusammen mit ihrer eigenen Mutter hauste Mercys Mama in einer erbärmlichen Unterkunftzwei hungernde Frauen ohne einen Bissen Nahrung im „Haus“. Wir besorgten den Beiden etwas Gutes zu essen und ermutigten sie, Mercy bei uns im Babyhaus Moses zu besuchen.

Als sie dann bei uns ankamen und ihre kleine Mercy wieder sahen, brachen Mutter und Großmutter in Tränen aus, weil sie so gern selbst für ihr Kind gesorgt hätten. Gott sei Dank konnten wir den beiden Frauen diese Möglichkeit bald geben. Nach einigen Hausbesuchen und Beratungen nahmen wir Mercys Mutter in unser Milch- und Medizin-Programm auf und übergaben die geliebte Tochter wieder in ihre Obhut. Dieses Foto entstand, als Mercy von ihrer Mutter bei uns abgeholt wurde.

Liebe Spender, Familienzusammenführungen wie diese sind nur möglich, weil Sie uns dabei treu und unermüdlich unterstützen. Dafür möchten wir Ihnen unseren tief empfundenen Dank aussprechen!

Hat Sie dieser Bericht beeindruckt und Sie möchten helfen?

 Dann spenden Sie hier.