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Haiti: Medizinische Hilfe für Bedürftige in ländlichen Regionen (Projektbericht)

Bericht vom 08.03.2015


Dr. Carmel Pierre untersucht eine Patientin.

Auf Haiti haben die Bewohner in ländlichen Regionen oder hochgelegenen Bergdörfern abseits der Hauptstadt oft keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Aus diesem Grund betreibt unser dortiger Projektpartner in La Digue, etwa 50 km von Port-au-Prince entfernt, eine kleine ambulante Klinik. Sie wird von einer wunderbaren Ärztin geleitet, die ganz in ihrem Dienst aufgeht. In ihrer Sprechstunde empfängt Dr. Carmel Pierre täglich 40 bis 50 Patienten. Jede und jeder von ihnen bekommt ihre ganze Zuwendung. Seit sie zu Beginn des Jahres 2012 diese Aufgabe übernahm, hat sie den Klinikbetrieb bereits entscheidend weiterentwickelt. Sie baute die regelmäßigen Sprechstunden aus, so dass von Montag bis Freitag zwischen acht und fünfzehn Uhr Patienten zur Untersuchung kommen können.

Die einzelnen Sprechtage haben besondere Schwerpunkte: Montags und Mittwochs ist Kindersprechstunde, Dienstags und Donnerstags sind die Erwachsenen dran, und der Freitag ist werdenden Müttern vorbehalten. Notfälle werden natürlich zu jeder Zeit sofort aufgenommen. Die Klinik verfügt außerdem über ein Labor, und eine kleine Apotheke versorgt die Bewohner von La Digue und Umgebung mit den notwendigen Medikamenten. Dr. Pierre arbeitet mit großer Hingabe daran, die klinisch-medizinische Versorgung der bedürftigen Bevölkerung stetig zu verbessern. So konnte sie unlängst einen befreundeten Gynäkologen und Geburtshelfer für die Klinik gewinnen. Er kommt nun monatlich für einen Tag nach La Digue und macht unter anderem die Vorsorgeuntersuchungen und Ultraschallkontrollen bei Schwangeren. Dafür bekommt er nur einen Bruchteil des Honorars, das ihm in der Hauptstadt Port-au-Prince gezahlt würde.

Die Klinik hat inzwischen nicht nur platzmäßig Expansionsbedarf, auch die Zahl qualifizierter Mitarbeiter müsste dringend aufgestockt werden. Ein großer Wunsch aller Verantwortlichen ist es, eine kleine Krankenstation für die stationäre Aufnahme von Patienten einrichten zu können. Die Räume dafür wären mittlerweile sogar vorhanden, da das benachbarte Computerlabor bald im Neubau der Handelsschule untergebracht werden kann. Was fehlt, sind die finanziellen Mittel für die ausreichende personelle Besetzung der Station. Aktuell arbeiten außer Dr. Pierre zwei Krankenschwestern, ein Pflegehelfer, eine Laborantin, ein Zahnarzt, zwei Reinigungskräfte und ein Wachmann in der Klinik. Für die Behandlung stationärer Patienten wären ein zweiter Arzt – vorzugsweise ein Kinderarzt – weitere zwei Krankenschwestern sowie ein Pflegehelfer und eine zweite Laborfachkraft erforderlich. Um diesen Plan in die Tat umsetzen zu können, benötigt unser Projektpartner auf Haiti allerdings noch eine Geldsumme in fünfstelliger Höhe.

Wir danken allen Spendern, die schon bisher in großer Treue mit ihrer Unterstützung dafür gesorgt haben, dass bedürftige Menschen in La Digue gute medizinische Behandlung erhalten.

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