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08.04.2015 – Uganda
Herzlich willkommen im neuen Zuhause! (Projektbericht)

Laut einem Bericht von Human Rights Watch werden obdachlose Kinder in allen städtischen Gebieten Ugandas Opfer von Gewalt wie körperlicher Misshandlung oder sexuellem Missbrauch. Sie werden von älteren Straßenkindern oder von obdachlosen Erwachsenen belästigt, bedroht, sexuell missbraucht, ausgebeutet und zum Drogenkonsum gezwungen. Die Täter kommen häufig straffrei davon. Aber auch Polizisten und Vertreter anderer lokaler Behörden misshandeln Straßenkinder oder sperren sie gar ein, anstatt sie zu schützen und ihnen zu helfen.
    Ein 16-jähriger Junge aus dem Distrikt Jinja, der schon seit sieben Jahren obdachlos ist und bereits in verschiedenen Städten auf der Straße gelebt hat, sagte gegenüber Human Rights
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Hier dürfen sie wieder Kinder sein.

08.04.2015 – Äthiopien
Ein Sack Getreide kann Wunder bewirken! (Einsatzbericht)

Von seinem letzten Aufenthalt in Äthiopien brachte unser Einsatzleiter Derek viele Fotos mit, die während der Hilfsgüterverteilung entstanden waren. Es sind Momentaufnahmen, die Menschen in ihrer jeweiligen Stimmung und körperlichen Verfassung zeigen. Was diese Bilder nicht transportieren können, sind die Emotionen, Geräusche und Gerüche – das Weinen und Wimmern, der Gestank von Krankheit, Fäulnis und Schmutz. Diese Atmosphäre schildert Derek in seinem folgenden Bericht:
    „Da sitzen sie nun nebeneinander vor mir auf der Wiese: Mütter und Väter erschöpft von dem Weg, den sie zum Verteilungsplatz zurückgelegt haben, die Kinder apathisch von Hunger und Krankheit. Viele sind in ihrer körperlichen Entwicklung … [ » mehr ]


Zum Schluss gibt es doch noch fröhliche Gesichter!

01.04.2015 – Mexiko
Ein Leben, das reiche Früchte trug – Gratulation zum 80. Geburtstag! (Projektbericht)

Mehr als 50 Jahre lang war Pastor Josue Lopez Leiter des von uns geförderten Kinderheims „Emmanuel“ in der mexikanischen Grenzstadt Juarez, bis er vor einigen Jahren die Projektleitung seinen Kindern Jonatan und Betel übertrug. Am 19. März feierte Josue seinen 80. Geburtstag zusammen mit seiner Familie, allen „seinen“ Kindern und den Mitarbeitern des Hauses. Er kann dankbar auf ein langes und erfülltes Leben zurückblicken. Mit dem Ausbau des Kinderhilfsprojekts, zu dem gegenwärtig außer Waisenheim und Schule eine kleine Klinik mit Zahnarztpraxis, eine Ballettschule sowie verschiedene ausgelagerte Handwerksbetriebe gehören, hat er ein Vermächtnis geschaffen, das unzähligen Menschen – Kindern und Erwachsenen – ein Segen … [ » mehr ]


Josue Lopez im Jahr 1974 …

19.03.2015 – Kenia
Sauberes Wasser! Ein ganzes Dorf hat Grund zum Feiern (Projektbericht)

Vom 16. bis 21. März 2015 hielten sich zwei Mitarbeiter von Gebende Hände in Kenia auf. Gemeinsam mit dem dortigen Projektpartner The Lifewater Kenya mit Sitz in Nakuru besuchten sie Wasserprojekte, die mit Spendengeldern aus Deutschland realisiert werden konnten. Höhepunkt und Hauptgrund ihrer Reise war jedoch die feierliche Einweihung des Wasser- und Solarprojektes in Lalwet. Hier ist ihr Bericht zu diesem denkwürdigen Tag:
    Der 19. März 2015 ist ein Donnerstag. Eigentlich beginnt im März die Regenzeit in Kenia, aber auch heute strahlt die Sonne wieder vom fast wolkenlosen blauen Himmel. Es ist heiß und staubig, der Regen lässt auf sich warten. Menschen, … [ » mehr ]


Frauen zapfen frisches Wasser am Wasserkiosk.

08.03.2015 – Haiti
Medizinische Hilfe für Bedürftige in ländlichen Regionen (Projektbericht)

Auf Haiti haben die Bewohner in ländlichen Regionen oder hochgelegenen Bergdörfern abseits der Hauptstadt oft keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Aus diesem Grund betreibt unser dortiger Projektpartner in La Digue, etwa 50 km von Port-au-Prince entfernt, eine kleine ambulante Klinik. Sie wird von einer wunderbaren Ärztin geleitet, die ganz in ihrem Dienst aufgeht. In ihrer Sprechstunde empfängt Dr. Carmel Pierre täglich 40 bis 50 Patienten. Jede und jeder von ihnen bekommt ihre ganze Zuwendung. Seit sie zu Beginn des Jahres 2012 diese Aufgabe übernahm, hat sie den Klinikbetrieb bereits entscheidend weiterentwickelt. Sie baute die regelmäßigen Sprechstunden aus, so dass von Montag bis Freitag zwischen acht und fünfzehn Uhr Patienten … [ » mehr ]


Dr. Carmel Pierre untersucht eine Patientin.

10.01.2015 – Haiti
Nachhaltige Hilfe ist unser Ziel! (Projektbericht)

Sicher fragen sich manche unserer Spender, wie es wohl Kindern wie dem kleinen Daniel ergehen mag, wenn sie aus unserer Klinik „Hoffnung für Haiti“ entlassen werden. Sie sind wieder gesund und wohlgenährt – aber sie kehren ja zurück in die gleichen armseligen Lebensumstände wie zuvor. Damit unsere Hilfe nicht umsonst war und diese Kleinen in wenigen Monaten erneut lebensbedrohlich unterernährt sind, wurde ein ambulantes Speisungsprogramm ins Leben gerufen. Im Rahmen dessen werden die Kinder regelmäßig gemessen und gewogen und bekommen bei Bedarf vitamin- und kalorienreiche Ergänzungsnahrung. Ihre Familien erhalten das ganze Jahr über Unterstützung durch kostenlose Lebensmittelpakete. Die folgenden Zahlen veranschaulichen, wie umfassend … [ » mehr ]


Große Dankbarkeit – Mutter und Kind profitieren vom Speisungsprogramm.

06.01.2015 – Südsudan
Unsicheres Leben voller Entbehrungen (Einsatzbericht)

Ende letzten Jahres reiste unser Projektleiter Derek wieder in den Südsudan, nach Somalia und nach Äthiopien. Er begleitete dort persönlich die Hilfsgüterverteilungen, die er zuvor mit seinen bestens erprobten einheimischen Helfern organisiert hatte. Hier schildert er einen Einsatztag im Süden des Südsudan:
    Die Tür unseres kleinen Flugzeugs öffnet sich, und ein Schwall brütend heißer Luft „begrüßt“ uns – willkommen im Südsudan! Wir steigen aus und überqueren zu Fuß die Landebahn. Überall herrscht Geschäftigkeit: Mitarbeiter der Vereinten Nationen, des Welternährungsprogramms, Soldaten, Militärflugzeuge. Es summt und brummt auf dem Gelände wie in einer Filmszene – ist aber … [ » mehr ]


Alles, was die Flüchtlinge noch haben, passt auf eine Decke.

17.12.2014 – Südsudan
Flüchtlingshilfe mitten im Kampfgebiet (Einsatzbericht)

Der folgende Einblick in die Mühen und Gefahren eines Flüchtlingshilfe-Einsatzes entstammt den Aufzeichnungen unsere Projektleiters Derek. Zu Beginn des Monats führte er eine Hilfsgüterverteilung in einer umkämpften Stadt im Norden Südsudans durch.
    Früh um 4.30 Uhr wache ich auf, es ist Freitag, der 5. Dezember, und ein langer Tag liegt vor mir. Ich prüfe, ob ich alles Notwendige bei mir habe. Seltsam, obwohl dieser Einsatz wie immer sorgfältig geplant und bis ins Detail organisiert wurde, habe ich weniger denn je eine Vorstellung davon, wie er ausgehen wird oder was wir heute erleben werden. Das Ergebnis dieses Tages entzieht sich meinem Einfluss. Wir haben ein Flugzeug gechartert und Hilfsgüter für … [ » mehr ]


Die Straßen im Kampfgebiet sind menschenleer.

12.12.2014 – Äthiopien
Äußerster Einsatz für ein Lächeln! (Einsatzbericht)

Im Dezember letzten Jahres führte unser Projektleiter Derek Nothilfe-Einsätze in Äthiopien, Somalia und im Südsudan durch. Dies sind die Eindrücke von seiner Erkundungsreise nach Äthiopien:
    In der letzten Nacht habe ich sehr gut geschlafen. Endlich keine somalischen Ziegenfleisch-Omeletts mehr zum Frühstück – ein guter Start in den Tag! Mit 94 Mio. Menschen ist Äthiopien nach Nigeria das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Erstes Ziel ist unser Waisenhaus Sebeta bei Addis Abeba. Der Weg dorthin ist mühsam, bald schon stecken wir im Stau und kommen kaum vorwärts. Es tobt ein Verkehrskampf mit mehreren Beinahe-Unfällen. Wer das nicht erlebt hat, kann sich kaum vorstellen, wie … [ » mehr ]


Ein Lächeln ist der schönste Lohn!

09.12.2014 – Somalia
Gefährliches Land - besondere Herausforderungen (Einsatzbericht)

Soeben kehrte unser Projektleiter Derek wieder von seinen Einsätzen im Südsudan, in Somalia und in Äthiopien zurück. Er führte dort Hilfsgüterverteilungen an Flüchtlinge durch, die er in den Wochen davor mit seinem eingespielten einheimischen Helferteam organisiert hatte. Hier schildert er den Einsatztag in Somalia:
    Es ist kurz vor fünf und noch dunkel, als ich plötzlich erwache. Draußen klingt es, als hätten sich alle Einwohner der Stadt vor meinem Fenster versammelt, um ihre Gebete durch die Lautsprecher zu schicken. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Also stehe ich auf, nehme eine Dusche und denke bei einem Kaffee über den bevorstehenden Tag nach. Wenn ich erreichen will, was ich mir vorgenommen habe, … [ » mehr ]


Viele sind geflohen ...

07.08.2014 – Haiti
Sieben unbeschwerte Wochen im Ferienlager (Projektbericht)

Unsere Projektmitarbeiter aus Haiti berichten, dass das diesjährige Sommerferien-Camp in vollem Gange ist. Über 650 bedürftige Kinder überwiegend aus den Zeltstädten können in der Gemeinde Ti Plas Kazo eine vergnügliche, sorglose Zeit verbringen.
    Bereits zum 12. Mal in Folge haben zur Zeit Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis achtzehn Jahren die Möglichkeit, während der Sommerferien in zahlreichen altersgemäßen Kursen ihre kreativen, musikalischen oder sprachlichen Fähigkeiten zu entdecken und zu vertiefen. Die Angebote sind vielfältig und reichen von Kunst, Kochen und Handarbeiten bis zu Kalligraphie, Computertechnik, Englisch und mehr. Außerdem bekommen alle Kinder täglich ein nahrhaftes, … [ » mehr ]


Ganz vertieft in die neue Beschäftigung …

19.06.2014 – Haiti
Einmal am Tag richtig satt werden! (Brief)

Von unseren Projektpartnern auf Haiti erhielten wir vor Kurzem den folgenden Brief, in dem eine Besucherin der Kindertafel Lamanjay ihre Eindrücke schilderte:
    Liebe Freunde,
seit ein paar Tagen bin ich zurück aus Port-au-Prince, mit meinen Gedanken und im Herzen aber immer noch bei Euch. Viele Bilder und Geräusche klingen intensiv in mir nach. Vor mir sehe ich die erste „Schicht“ der mehr als 1.500 Kinder, die dicht gedrängt auf einfachen Holzbänken sitzen. Tag für Tag versammeln sie sich fröhlich lärmend bei der Kindertafel Lamanjay in dem Wissen, dass nun der Höhepunkt ihres sonst recht ereignislosen Tages bevor steht. Sie werden in Gruppen eingeteilt und essen nacheinander, weil nicht alle auf … [ » mehr ]


Das größte Glück des Tages: Eine dampfende Reismahlzeit.

31.05.2014 – Äthiopien
Nicht müde werden, zu helfen – der Kinder wegen! (Einsatzbericht)

Im Mai dieses Jahres begleitete Teammitglied M. Wilson unseren Projektleiter Derek zu einem Hilfseinsatz in den südlichsten Teil Äthiopiens. Wie schon viele Male zuvor hat auch diese Reise die einsatzerprobten Männer nicht unberührt gelassen. Im folgenden Bericht schildern beide ihre bewegenden Eindrücke:
    M. Wilson: Vor jedem Einsatz stelle ich mir immer wieder die Frage: Warum gehst Du eigentlich nach Äthiopien? Und immer wieder gibt es nur eine Antwort: Der Kinder wegen! Es sind die Kinder – unzählig viele Kinder, die dem Leid hilflos ausgeliefert sind, die der Unterernährung und den Krankheiten nichts entgegen zu setzen haben, weil ihr Immunsystem zusammengebrochen … [ » mehr ]


Der erfreulichste Teil beim Einsatz – die Ausgabe der Hilfsgüter.

11.05.2014 – Mexiko
Ein ganz besonderes Muttertags-Geschenk (Projektbericht)

Am heutigen Tag wird in vielen Ländern Muttertag gefeiert. Die Begebenheit, von der wir Ihnen heute aus unserem Kinderheim Emmanuel in der mexikanischen Grenzstadt Juarez berichten möchten, ist eine echte „Muttertags-Geschichte“:
    Rubi’s Ehemann war drogenabhängig und misshandelte sie und ihre beiden Söhne. Irgendwann wurden die Vernachlässigung und die Übergriffe durch ihn unerträglich. Rubi floh mit den Jungen zu ihrer Mutter, doch kaum war sie dort, traf sie ein weiterer Schicksalsschlag: Ihre Mutter wurde von Mitgliedern eines Drogenkartells ermordet. Wieder musste die vaterlose Familie fliehen und sich einen Platz suchen, wo sie bleiben konnte.
    Rubi erinnerte sich an ihre … [ » mehr ]


Sie lachen wieder: Rubi und ihre Söhne.

08.05.2014 – Sambia
Ich habe meine Mama wieder! (Projektbericht)

Aus unserem Babyhaus Moses erhielten wir vor Kurzem die Nachricht von dieser erfreulichen Familien-Zusammenführung:
    Im August vergangenen Jahres erkrankte eine junge sambische Mutter so schwer, dass sie ins Krankenhaus eingewiesen wurde. Ihr wenige Wochen altes Baby, einen kleinen Jungen, musste sie schwersten Herzens für diese Zeit den Sozialbehörden anvertrauen, da sie keinerlei Verwandte oder Freunde hatte, die sich um das Kind hätten kümmern können. Die zuständige Behörden-Mitarbeiterin brachte den Jungen in unser Babyhaus Moses in der sambischen Hauptstadt Lusaka.
    Bei der Aufnahmeuntersuchung dort stellte sich schnell heraus, dass er mit nur fünfeinhalb Pfund stark … [ » mehr ]


Endlich wieder bei der Mama.

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