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13.02.2013 – Kenia
Sauberes Wasser für Mensch und Tier! (Reisebericht)

In der zweiten Februarwoche reiste ein 2-Personen-Team von Gebende Hände nach Nakuru in Kenia, um dort verschiedene Projekte in Augenschein zu nehmen und die feierliche Einweihung zweier Wasserprojekte durchzuführen. Eine Mitarbeiterin hat die starken Eindrücke von einer solchen Einweihung im folgenden Bericht festgehalten:
    Fröhlicher Gesang und rhythmisches Klatschen schallen uns entgegen, als wir in Barut, einem Dorf etwas außerhalb von Nakuru aus dem Auto steigen. Die Frauen der Projektgruppe Ker-tai empfangen uns mit strahlenden Gesichtern und geleiten uns mit wiegenden Tanzschritten auf das Grundstück einer der 20 Familien, die seit einigen Wochen stolze Besitzer eines Wassertanks … [ » mehr ]


Ein großer Augenblick: Die Einweihung der Wassertanks.

12.02.2013 – Kenia
Maji ni Uhai! – Wasser ist Leben! (Projektbericht)

Auf Einladung unseres kenianischen Projektpartners war ein kleines Team von Gebende Hände vor wenigen Tagen nach Nakuru gekommen. Nakuru ist die viertgrößte Stadt Kenias und liegt im Rift Valley, etwa zweieinhalb Autostunden nördlich von der Hauptstadt Nairobi. Der wichtigste Anlass für unseren Besuch war die bevorstehende Einweihung des Wasser-Solar-Projekts in Gituamba Kianoe, einem Dorf rund 40 km weiter nördlich von Nakuru. Für die Feierlichkeiten war eigens ein ganzer Tag im sonst sehr eng gefassten Terminplan reserviert worden. Eine Mitarbeiterin von Gebende Hände berichtet, wie dieser Tag von der dankbaren Dorfgemeinschaft für die weitgereisten Gäste gestaltet wurde:
    Die Sonne meint es schon sehr gut … [ » mehr ]


Das „Herz“ der Anlage: 24 Sonnenkollektoren liefern den Strom für die Pumpe.

11.02.2013 – Kenia
Unternehmergeist fördern und Armut bekämpfen (Reisebericht)

In der Woche vom 9. bis 16. Februar 2013 reisten zwei Mitarbeiter von Gebende Hände nach Nakuru, Kenia, um dort die mit Spenden aus Deutschland finanzierten Projekte in Augenschein zu nehmen. Auf dem Programm stand auch das Treffen mit einem Projektpartner, der bedürftigen Kleinbauern und insbesondere Frauen durch Mikrokredite und Schulungen zu einem eigenen Einkommen verhilft. Über diese beeindruckenden Begegnungen schreibt eine Mitarbeiterin:
    Wir haben die komfortable Asphaltstrecke verlassen und sind abgebogen auf eine Straße, die diesen Namen nicht mehr verdient. Rötlich-brauner Staub wirbelt auf, und wir werden ordentlich durchgeschüttelt, während unser Fahrer das Auto geschickt um große … [ » mehr ]


Stolz zeigt Jane uns ihren großen Gemüsegarten, ...

26.01.2013 – Sambia
Der „verlorene Sohn“ ist wieder daheim! (Projektbericht)

Der kleine Daniel war seiner Familie auf dem zentralen Großmarkt in Lusaka, Sambia, trotz aller Vorsicht im Gewimmel der Händler verloren gegangen. Polizeibeamte fanden ihn dort, als er verlassen durch die Marktgassen irrte, und brachten ihn in unser Kinderheim. Dort bekam er erst einmal eine reichliche Mahlzeit, um seinen Hunger zu stillen. Dann durfte er ein heißes Bad nehmen, bekam etwas Sauberes zum Anziehen und einen Schlafplatz, wo er prompt völlig erschöpft einschlief.
    Ein Sender des sambischen Fernsehens bringt jede Woche im Rahmen eines bestimmten Programms einen kurzen Bericht über ein aufgefundenes Kind. Die meisten dieser Kinder haben zu diesem Zeitpunkt schon vorübergehend Aufnahme in einem unserer … [ » mehr ]


Man sieht ihm den Schrecken noch an:
Daniel hatte sich auf dem Großmarkt verirrt.

12.01.2013 – Haiti
Vor drei Jahren bebte die Erde (Projektbericht)

Von unserer Projektleiterin der Kindertafel Lamanjay erhielten wir folgenden Brief:
     Liebe Freunde und Förderer,
heute ist der dritte Jahrestag der furchtbaren Erdbebenkatastrophe von Port-au-Prince, die sich im Januar 2010 ereignete. Dieses Erdbeben und die daraus folgende Verwüstung wurden als das schlimmste nationale Unglück in der Geschichte der westlichen Hemisphäre eingestuft.
     Ich möchte Sie deshalb einladen, sich am heutigen Tag mit uns im Gedenken an die betroffenen Menschen auf Haiti zu verbinden. Unter dem Zeltdach unserer Kindertafel Lamanjay werden wir am Nachmittag mit allen Mitarbeitern und unseren Nachbarn aus der Umgebung zusammen kommen, um … [ » mehr ]


Alle Kinder und Mitarbeiter der Kindertafel Lamanjay sagen: Thank you – Dankeschön!

19.11.2012 – Uganda
Hoffnung auf eine bessere Zukunft (Projektbericht)

Der achtjährige William lebt in Ndejje bei seiner Großmutter. Sie ist blind, und deshalb muss er den größten Teil der Haus- und Gartenarbeit erledigen. Als William drei Jahre alt war, starb sein Vater an AIDS. Damals wohnte die Familie in einem gemieteten Häuschen, nach dem Tod des Vaters konnte Williams Mutter aber bald das nötige Geld nicht mehr aufbringen. So zog sie mit ihrem Sohn im Haus der Großmutter mit ein. Bald verschlechterte sich auch der Gesundheitszustand von Williams Mutter. Inzwischen ist sie bettlägerig, sehr schwach, und hat alle Hoffnung auf Besserung aufgegeben.
    Um die Familie zu ernähren, baut Williams Großmutter in ihrem Garten Maniok, Yamswurzeln und Mais an, und der Junge hilft ihr beim … [ » mehr ]


William hilft seiner blinden Großmutter, wo er nur kann.

18.11.2012 – Mexiko
Der Albtraum hat ein Ende (Projektbericht)

Silvia ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Ihre Tochter Susanna ist 10, ihr Sohn José fünf Jahre alt. Der Vater verließ die Familie unmittelbar nach der Geburt von José. Ohne das Einkommen ihres Mannes hatte Silvia es sehr schwer, für ihre kleine Familie zu sorgen.
    In ihrem verzweifelten Bemühen, etwas mehr Sicherheit in ihren Alltag zu bringen, ging sie eine Beziehung mit einem Mann ein, der ihr als geeigneter neuer Partner und guter Stiefvater für ihre Kinder erschien. Leider erwies sich ihre Vermutung als falsch. Bereits nach kurzer Zeit verwandelte sich ihr Leben in einen schrecklichen Albtraum von Missbrauch und Gewalt.
    Silvias Partner sperrte sie und die Kinder morgens in … [ » mehr ]


Mutter und Kinder strahlen um die Wette.

16.11.2012 – Sambia
Bildung – einziger Ausweg aus der Armut (Projektbericht)

Bei einer Konferenz für Pfarrer und Pastoren in Sambia wurden die Teilnehmer von unseren Projektpartnern gefragt, in welchen Bereichen sie am dringendsten Hilfe benötigten. Die einmütige Antwort lautete: Im Bereich der Bildung. Viele dieser Leute leben selbst in so großer Armut, dass sie sich höchstens einmal täglich eine Mahlzeit leisten können. Dennoch sagen sie sich: „Der Hunger vergeht wieder, wenn aber unsere Söhne und Töchter nicht zur Schule gehen und lernen können, ist eine weitere Generation für den Rest ihres Lebens dieser entwürdigenden Armut ausgeliefert.“
    Jeden Morgen stehen in Sambia mehr als 67.000 Kinder im Alter von sieben bis dreizehn Jahren auf, die nicht in die Schule gehen können, weil … [ » mehr ]


Die beiden haben es gut: Sie dürfen lernen.

17.10.2012 – Sambia
Mehrfach-Waisen – Ein neues Phänomen (Projektbericht)

In Sambia gibt es eine gute familiäre Tradition: Wenn ein Kind einen oder beide Elternteile verliert, treten Verwandte an deren Stelle und übernehmen die Vater- oder Mutterrolle. Diese Verpflichtung wird in der Großfamilie grundsätzlich sehr ernst genommen, und die Kinder nennen die Tanten oder Onkel dann auch Mama oder Papa. Deshalb hätte eine Halb- oder Vollwaise eigentlich gute Chancen, selbst nach dem Tod der leiblichen Eltern eine glückliche Kindheit im Kreise vertrauter Personen zu erleben.
    Durch die große Armut im Land und die hohe HIV-Infektionsrate versagt aber diese familiäre soziale Absicherung immer häufiger. Im Extremfall geschieht etwas, das auch die kleine Jeanne* erleben musste. … [ » mehr ]


Immer häufiger werden Kinder in Sambia zu Mehrfach-Waisen.

04.10.2012 – Sambia
Gemeinschaft macht stark! (Projektbericht)

Tanyas Geschichte wurde uns heute von der Leiterin unseres Projekts in Sambia übermittelt. Sie ist beispielhaft dafür, wie der starke Zusammenhalt in einer Gemeinschaft den Einzelnen stützen und vor einem Leben im Elend bewahren kann:
    Tanya ist Mutter von drei kleinen Mädchen und einem wenige Monate alten Jungen. Als ihr Mann starb, hatte sie plötzlich keinerlei Einkommen mehr. Ihre Familienangehörigen konnten ihr nicht helfen, weil sie selbst kaum über die Runden kommen. Von einem Tag auf den anderen fand sich die Witwe mit ihren vier Kindern bettelarm auf der Straße wieder. Die Angst um ihre Kinder brachte Tanya fast um den Verstand. Des Nachts versuchte sie mit aller Kraft wach zu … [ » mehr ]


Prächtig gediehen: Tanyas jüngstem Spross ist die Zeit im Babyhaus Moses gut bekommen.

05.09.2012 – Mexiko
Seit 50 Jahren Zufluchtsort für Kinder (Projektbericht)

Zum 50jährigen Bestehen unseres Kinderheims „Emmanuel“ in Juarez schrieb uns die Leiterin Betel Lopez den folgenden Brief:
    Liebe Freunde,
dieses Jahr wir haben einen ganz besonderen Anlass zum Feiern. Unser Kinderheim wird fünfzig! Fünfzig Jahre in dieser Stadt sind eine sehr lange Zeit. Trotzdem können wir weder imposante Neubauten vorweisen noch haben wir einen weltbekannten Kinderchor auf die Beine gestellt. Dafür haben wir in diesen fünf Jahrzehnten Kindern in Not Liebe, Schutz und Versorgung gegeben. Schutz und Versorgung an einem Ort, der früher einmal eine Mülldeponie war, in einer Stadt, die zu den finstersten und gefährlichsten in der Welt gehört, weil hier seit … [ » mehr ]


Sie strahlen vor Begeisterung ...

27.08.2012 – Haiti
Kindertafel trotz Tropensturm (Projektbericht)

Ein neuer Tropensturm über Haiti wurde angekündigt. Bangen Herzens fragten wir uns, was die Mitarbeiter unseres neuen Projekts, der Kindertafel „Lamanjay“ auf Haiti, jetzt wohl gerade machen, um sich vor dem Unwetter zu schützen. Wir machten uns die Verletzlichkeit der 500.000 Menschen bewusst, die noch in den Zeltdörfern hausen. Das Elend, was über sie hereinbricht, wenn ihre Zelte mit Wasser überflutet werden und alles im Schlamm versinkt, ist einfach unvorstellbar. Dann kam die Nachricht unserer Projektleiterin. Sie schildert, wie mutig und beherzt ihr Team dem Sturm standhält, um für die Kinder da zu sein:
    „Egal ob uns das Dach über dem Kopf wegfliegt – wir werden Mahlzeiten zubereiten“ – so lautete … [ » mehr ]


Die Kinder warten auf die Essensausgabe – hier in trockenen Zeiten.

20.08.2012 – Indien
Vom Geheimnis der Zufriedenheit – ein Tag im Waisenheim (Projektbericht)

Zwei Praktikantinnen haben mehrere Monate in unserem Waisenheim gearbeitet und schildern ihre Beobachtungen:
    In Indien taucht man in eine völlig andere Welt ein. Wir wollen versuchen, einen kleinen Einblick in unser Praktikum im Waisenheim Ashraya zu geben. Unser Tagesablauf beginnt morgens um 7 Uhr. Das Geschrei der Kinder weckt uns oft bereits um 6 Uhr. Jedes Kind will morgens am liebsten einzeln begrüßt werden.
    Es ist hier ein großer Luxus, ein eigenes Bad zu haben. Wir dürfen dieses Vorrecht genießen. Die Mädchen teilen sich mit ca. 25 Personen eine Toilette. Die Jungs mit ca. 40 Personen eine andere. Fließendes Wasser gibt es nicht immer. Doch wir lernen immer mehr, … [ » mehr ]


Die Kinder sind glücklich über die neuen Räume im Waisenheim.

17.08.2012 – Äthiopien
Die Elendesten nicht dem Vergessen preisgeben (Einsatzbericht)

Wie schon so oft in den vergangenen Jahren hatte unser Projektleiter Anfang August sein mutiges Team für einen neuen Hilfstransport zusammengerufen. Unvorstellbare Mengen an Hilfsgütern – überwiegend Nahrungsmittel – wurden in gewohnter Weise auf die LKWs geladen, um rund 1.000 hungernde Flüchtlingsfamilien in den dürregeplagten Gebieten Äthiopiens mit Lebensmitteln für mehr als 125.000 Mahlzeiten zu versorgen. Die drei Dörfer, die unser Nothilfe-Team aufsuchte, hatten bisher keinerlei Hilfe erhalten. Nun sandte uns Teamleiter M. Wilson seinen Bericht von einem Einsatz, der alle Beteiligten an die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit geführt hat:
    22 Tonnen Nahrungsmittel in drei … [ » mehr ]


Teamleiter M. Wilson hilft bei der Verteilung der Nahrungsmittel.

17.08.2012 – Globale Projekte
Malaria: Ein schlichtes Netz schafft Abhilfe (Projektbericht)

Malaria ist eine in den Tropenregionen dieser Welt weit verbreitete Krankheit, die durch den Stich der Anopheles-Mücke, im Volksmund „Moskito“ genannt, übertragen wird. Mit einem einzigen Stich eines infizierten Insekts gelangt der Erreger dieser ohne Behandlung tödlich endenden Krankheit ins Blut. Betroffen sind zum größten Teil die Menschen in Afrika südlich der Sahara. Dort sind immer noch über 90% aller Todesfälle auf Malaria zurückzuführen. Unser Projektleiter, der gerade im Südsudan war, um dort Moskitonetze zu verteilen, hat uns seine Eindrücke folgendermaßen geschildert:
    Im Südsudan ist jetzt Regenzeit – und das bedeutet: Wer sich am Abend nicht frühzeitig unter den Schutz eines Moskitonetzes … [ » mehr ]


Erwartungsvoll drängen sich die Kinder um den Berg von Moskitonetzen.

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Route Cork -> Killarny | Irland