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Uganda: Ein großes Herz für Kinder! (Projektbericht)

Bericht vom 19.02.2016


Die glückliche Mama mit Baby Sasha.

Fährt man mit dem Auto von der ugandischen Hauptstadt Kampala aus in westlicher Richtung, so kommt man nach etwa siebenstündiger Fahrt auf die kleine, staubige Straße nach Bundibugyo. Das Dorf an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo ist so abgelegen, dass es von den Einheimischen oft „der Ort, hinter dem das Nichts liegt“ genannt wird. Hierher, in seine Heimat, zog es Pastor Vanensio nach seiner Ausbildung zurück, und hier tut er – zusammen mit seiner kleinen Gemeinde – viel Gutes. Obwohl die meisten Familien in seinem Bezirk sehr arm sind, nahm jede von ihnen nach ugandischer Sitte ein Waisenkind auf, als vor einigen Jahren das einzige Waisenhaus in der Gegend schließen musste. Etliche Frauen der Gemeinde schlossen sich sogar zu einer Gruppe zusammen mit dem Ziel, sich besonders um diese Kinder zu kümmern.

Eine dieser Frauen ist Abwooli, selbst kinderlos, aber mit einem ganz großen Herzen für Kinder. Sie arbeitet als Köchin in dem kleinen Krankenhaus des Bezirks. Eines Tages brachte sie Abfälle nach draußen zu den Müllbehältern und staunte nicht schlecht, als sie in einer der Tonnen ein winziges Baby entdeckte. Das süße Mädchen war vermutlich gerade erst einen Tag alt. Schwach und sehr zerbrechlich lag es da inmitten der stinkenden Abfälle. Völlig aufgelöst informierte Abwooli die Krankenhausverwaltung, die das Findlingsbaby der Polizei meldete. Eine langwierige Suche nach den Eltern des Kindes begann. Alle verfügbaren Möglichkeiten wurden ausgeschöpft, um sie ausfindig zu machen, doch ohne Erfolg. Schließlich hielt Abwooli das Warten nicht mehr aus und bat um die Erlaubnis, das Baby zu sich zu nehmen. Sie war überglücklich, als ihr dies gewährt wurde.

Seit diesem Tag ist schon mehr als ein Jahr vergangen. Die kleine Sasha, wie sie von Abwooli getauft wurde, ist zu einem wohlgenährten fröhlichen Baby herangewachsen, und Abwooli ist eine wunderbare Mutter. Sie kümmert sich nun außer um Sasha noch um ein weiteres Kleinkind, das ebenfalls verlassen aufgefunden wurde. Sie liebt beide Kinder wie ihre eigenen, obwohl sie mit ihrem schmalen Verdienst als Köchin sehr rechnen muss, um die kleine Familie zu ernähren. Aus diesem Grund lassen die Frauen der Gemeindegruppe ihr hin und wieder Unterstützung in Form von Nahrungsmitteln zukommen.

Derzeit erhalten 150 Kinder in dem Dorf Bundibugyo täglich eine einfache kleine Mahlzeit – eine enorme Herausforderung für die Menschen dort, die selbst so wenig haben. Doch Pastor Vanensio hat sich ein noch größeres Ziel gesetzt: Er möchte alle Waisenkinder, die in der Umgebung seines Dorfes auf der Straße leben müssen, versorgen und ihnen ein Zuhause geben. Dank Ihrer Mithilfe, liebe Spender, ist dieses Ziel nun viel näher gerückt!



Schlagwörter: Uganda, Kampala, Bundibugyo, Dorf, Demokratische Republik Kongo, Pastor, Waisenkind, Waisenhaus, Kinderlosigkeit, Krankenhaus, Krankenhausverwaltung, Findlingsbaby, Polizei, Ernährung, Kleinkind, Familie, Nahrungsmittel, Straßenkinder, Waisen