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Uganda: Aus der Mülltonne gerettet! (Projektbericht)

Bericht vom 04.09.2017


Bei Amahoro fühlt Gift sich offensichtlich sehr wohl!

Immer wieder nimmt unser Projektleiter Caleb auch Kinder in seinen Heimen auf, die zwar noch nicht auf der Straße leben mussten, sich aber in einer schwierigen bis aussichtslosen Lage befinden und sonst keine Chance auf ein unbeschwertes Leben in einer guten Umgebung hätten. Auch das Mädchen in unserem folgenden Bericht hatte das große Glück, bei Amahoro Aufnahme zu finden:

Die kleine Gift (Englisch für: Geschenk) ist 10 Jahre alt und macht ihrem Namen alle Ehre. Sie lebt seit etlichen Wochen im Mädchenheim von Amahoro und wächst dort zu einer fröhlichen Jugendlichen heran. Dabei wäre ihr Leben beinahe schon nach wenigen Monaten beendet gewesen.

Als Baby wurde sie vernachlässigt und schließlich aus unerfindlichen Gründen einfach in die Mülltonne gesteckt. Nur weil Nachbarn ihr verzweifeltes Schreien hörten, konnte sie gerettet werden. Eine barmherzige Frau nahm Gift zu sich, wusch und fütterte sie und behandelte sie wie ein eigenes Kind. Neun Jahre lang wuchs die Kleine in dem Glauben auf, dies sei ihre Mutter und hier sei ihr Zuhause. Leider konnte die Frau irgendwann ebenfalls nicht mehr genug Geld aufbringen, um die Kleine angemessen zu versorgen. Deshalb kam Amahoro ihr zu Hilfe und nahm Gift im Mädchenheim auf, wo sie sich augenscheinlich sehr wohl fühlt.

Wenn man ihre funkelnden Augen und ihr strahlendes Lächeln sieht, fällt es schwer, ihr eine so schwere Vergangenheit zu glauben. Gift ist immer gut gelaunt und tut sich gern mit Späßen hervor. Nächstes Jahr soll sie eingeschult werden. Das Mädchenheim bleibt ihr sicheres Zuhause, bis sie erwachsen ist.



Schlagwörter: Uganda, Straßenkind, Kampala, Baby, Vernachlässigung, Kinder, Geld, Armut, Kinderheim, Vergangenheit, Einschulung, Zuhause