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Sudan: Heimatlos, schutzlos und ohne Nahrung (Foto-Reisebericht)

Bericht vom 11.06.2009


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Direkt nach seinem letzten Hilfseinsatz im Südsudan sandte unser Projektleiter den folgenden Fotobericht:

Foto 1:
Viele Tausend Sudanesen wurden durch die jüngsten Kämpfe und Überfälle in die Flucht getrieben, viele starben, viele verloren nicht nur ihre Familie, sondern auch ihr Zuhause und das bescheidene Eigentum. Nun sind sie heimatlos. Schutzlos, ohne Nahrung und oft sogar ohne Kleider am Leib suchen sie Zuflucht unter den Bäumen in verlassenen Dörfern.



Foto 2:
Nie hätte ich gedacht, das noch einmal sehen zu müssen, – dass Menschen Blätter und Gräser essen, um zu überleben. Der Nährwert der Halme ist gleich null. Sie füllen lediglich den Magen und stillen für kurze Zeit den quälenden Hungerschmerz. Ich dachte, das sei vorbei und vergessen ...
    Dies sind Flüchtlinge. Sie haben ihre Hütten und ihre wenigen Habseligkeiten verloren und leben und schlafen im Freien, ohne Schutz, im Osten des Südsudan.



Foto 3:
Dies ist Mer Nyal Pur aus dem Dorf Nyadit im Jongelei-Staat, Südsudan. Vor kurzem wurde ihr Dorf angegriffen und ihre Hütte niedergebrannt, als sie sich darin aufhielt. Sie erlitt schwere Verbrennungen am ganzen Körper.
    Ihre vier Kinder wurden während dieses schrecklichen, brutalen Überfalls getötet: Ein Sohn und drei Töchter, von Macheten zerhackt. Nie wird sie die Schreie vergessen ...
    Mer Nyal hat nicht nur mit dem körperlichen Schmerz ihrer Verbrennungen zu kämpfen, sondern viel mehr noch mit dem tiefen seelischen Schmerz über den Verlust ihrer vier kleinen Kinder.
    Während dieser Überfälle, die letzten geschahen erst am 3. Juni diesen Jahres, wurden viele hundert Menschen in den vergessenen Gebieten des Südsudan getötet, die Medien berichteten jedoch nur spärlich oder gar nicht darüber.
    Dies ist nur eine von unzähligen Tragödien, viele wurden nie bekannt. Nach Berichten der Vereinten Nationen sind in den vergangenen Monaten im Südsudan mehr Menschen ums Leben gekommen als in Darfur.



Foto 4:
Vertriebene und Kranke im Südsudan. Kämpfe und Überfälle dauern in vielen der vergessenen Gebiete an. Während sich das Interesse von Medien und Weltöffentlichkeit auf Darfur im Westen des Landes konzentriert, leiden und sterben die Bewohner im Süden.



Foto 5:
Dieser Anblick war kaum zu ertragen: Ein sterbendes Kind.








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