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09.08.2018 – Südsudan
Treffen unter Feinden – Ein Einsatz der besonderen Art! (Einsatzbericht Teil 2)

Die folgenden Aufzeichnungen unseres Einsatzleiters Derek H. beschreiben Teil zwei seiner gefährlichen Reise direkt in ein Kriegsgebiet im Südsudan, wo er überraschend Flüchtlingen mit dringend benötigten Überlebensgütern helfen konnte:
    Ich bin erleichtert, endlich sind wir in der Luft, und Juba liegt unter uns. Der Pilot steuert die Maschine Richtung Norden. Unser Ziel ist Unity State, eine kriegszerstörte, in den letzten Wochen von Leid und Tod heimgesuchte Region. Mit unserer Cessna Caravan werden wir knapp zwei Stunden für die Strecke brauchen.
    Von Osten ziehen dicke schwarze Wolken heran. Als wir uns dem Zielgebiet nähern, ist es schwarz um uns herum, und der Pilot lässt uns … [ » mehr ]


Beklommener Blick aus der Cessna.

25.06.2018 – Südsudan
Plötzlich eine offene Tür! (Einsatzbericht Teil I)

Seit nunmehr fast zwei Monaten hält sich unser Einsatzleiter Derek H. mit seinem Team beinahe ununterbrochen im Grenzgebiet von Uganda auf, um Flüchtlingen aus dem Südsudan Hilfsgüter zu bringen. Ein Einsatz führte ihn auch ins Land selbst, direkt in die Kriegsregion, aus der die Menschen scharenweise vor den unsagbaren Gräueltaten der gegnerischen Parteien nach Uganda zu fliehen versuchen. Diejenigen, die soweit nicht gekommen sind und in den Sümpfen der eigenen Heimat Schutz gesucht haben, versorgte er dort unter Lebensgefahr mit den allernotwendigsten Dingen, weil die meisten nur ihr nacktes Leben retten konnten. Im ersten Teil seines Berichts ließ er uns an seinen Gedanken und Eindrücken vom Beginn dieser besonders schwierigen Reise … [ » mehr ]


Säckeweise Hilfe!

17.05.2018 – Südsudan
Der erste Tennisball ihres Lebens! (Einsatzbericht)

Sie sind den Grauen des Bürgerkriegs oft nur knapp entronnen: Die Kinder aus dem Südsudan. Unser Einsatzleiter Derek hat eine weitere große Hilfsgüterlieferung zu den Flüchtlingsfamilien gebracht, die sich hinter die ugandische Grenze retten konnten.
    Nach der Verteilung etlicher Tonnen Lebensmittel und Überlebensgüter wartete auf die Kinder noch ein ganz besonderer Höhepunkt: Sie durften sich noch einmal in eine Schlange stellen und erhielten einen Tennisball und Luftballons. Welch eine Freude das war!! Die meisten Kinder hatten noch nie in ihrem Leben einen Tennisball in ihrer Hand. Die Fotos sprechen für sich! [ » mehr ]


Jedes Kind erhält einen Tennisball.

14.12.2017 – Südsudan
Hilfsgütertransport einmal anders (Einsatzbericht)

Die letzte Hilfsgüterlieferung von Gebende Hände für den Südsudan Anfang November ging nach Ganyiel, ein Dorf in einem Sumpfgebiet am Weißen Nil. Hierher haben sich Schätzungen zufolge in den letzten Jahren über 40.000 Menschen vor den kriegerischen Auseinandersetzungen des jungen Staates gerettet. Überwiegend Mütter und Kinder sind aus ihren Heimatdörfern vor den grausamen Überfällen geflohen, bei denen die männlichen Familienangehörigen meist ihr Leben lassen mussten. Gegenwärtig aber ist es vorwiegend die verzweifelte Suche nach Nahrung, die immer mehr Menschen zum Verlassen ihrer Heimat zwingt.
    Doch auch in Ganyiel ist die Situation äußerst kritisch. Wegen der wachsenden Zahl von Menschen müssen … [ » mehr ]


Wir machen den Weg frei: Eine Hilfsgüterlieferung wird durch die unwegsamen Sümpfe verschifft.

05.05.2017 – Südsudan
Ein Lächeln ist unser schönster Lohn! (Einsatzbericht)

Mehrmals im Jahr sucht unser Projektleiter – wo immer möglich – im Südsudan hungernde Inlandsflüchtlinge auf, um ihnen Überlebenshilfe in Form von Getreide und Öl zu bringen. Diese Menschen wurden nicht nur von den brutalen Kämpfen um Macht und Öl in ihrem Land vertrieben, sondern auch von der erbarmungslosen Dürre, die dort herrscht.
    
Sie fristen ein menschenunwürdiges Dasein in Behausungen aus dürren Ästen und Stofffetzen, inmitten der staubigen Einöde. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Die Bedrohung durch Hunger, Durst oder Krankheit fordert die gesamte Widerstandskraft der Menschen. Täglich gibt es Tote zu beklagen. Und mit jedem Tag, der so vergeht, schwindet ein Stückchen Hoffnung – Hoffnung auf … [ » mehr ]


Mitarbeiter laden Getreidesäcke aus.

23.11.2016 – Südsudan
Entschlossen und mitfühlend gegen Not und Verzweiflung (Brief)

Noch vor Weihnachten wird unser Projektleiter Derek wieder nach Äthiopien aufbrechen, um von dort Flüchtlingen aus dem Südsudan im Grenzgebiet zu Uganda Überlebenshilfe zu bringen. In seinem Brief teilte er uns seine Gedanken mit und gab uns Einblick in seine mühevolle Recherchearbeit zwischen den Hilfseinsätzen. Er schrieb:
    Liebe Freunde,
nun arbeite ich schon seit rund 19 Jahren im Südsudan. Aber es kommt mir so vor, als sei die Situation dort nie zuvor so schlimm gewesen wie jetzt – die Kämpfe, die Vertreibung, das Leid der Menschen.
    Jetzt, wo die Regenzeit sich dem Ende nähert und die Soldaten und Milizen wieder mobiler werden, ist in den kommenden Wochen und Monaten eine … [ » mehr ]


Die Kinder sind oft die ersten Opfer.

26.04.2016 – Südsudan
Nichts läuft nach Plan, doch alles geht gut! (Einsatzbericht)

In den ersten Aprilwochen reiste unser Team wieder zu Nothilfeeinsätzen in den Südsudan. Teamleiter M. Wilson notierte während dieser gefahrvollen und hindernisreichen Zeit seine Eindrücke und Gedanken in tagebuchartiger Form. Lassen Sie sich von ihm mitnehmen in eine für uns unvorstellbar fremde Welt voller Widersprüche:
    29. März: Ich bereite mich auf den bevorstehenden Einsatz vor und verbringe viel Zeit allein. Schon vor Jahren habe ich gelernt, dass es sehr gut ist, sich über die Umstände, die eigenen Gedanken und Erwartungen klar zu werden, bevor man am Ziel ankommt:
    – Es wird so unerträglich heiß sein, dass ich meine gesamte Energie dafür brauchen werde, mich auf die … [ » mehr ]


Flugzeug und Hilfsgüter erregen schnell Aufmerksamkeit.

06.01.2015 – Südsudan
Unsicheres Leben voller Entbehrungen (Einsatzbericht)

Ende letzten Jahres reiste unser Projektleiter Derek wieder in den Südsudan, nach Somalia und nach Äthiopien. Er begleitete dort persönlich die Hilfsgüterverteilungen, die er zuvor mit seinen bestens erprobten einheimischen Helfern organisiert hatte. Hier schildert er einen Einsatztag im Süden des Südsudan:
    Die Tür unseres kleinen Flugzeugs öffnet sich, und ein Schwall brütend heißer Luft „begrüßt“ uns – willkommen im Südsudan! Wir steigen aus und überqueren zu Fuß die Landebahn. Überall herrscht Geschäftigkeit: Mitarbeiter der Vereinten Nationen, des Welternährungsprogramms, Soldaten, Militärflugzeuge. Es summt und brummt auf dem Gelände wie in einer Filmszene – ist aber … [ » mehr ]


Alles, was die Flüchtlinge noch haben, passt auf eine Decke.

17.12.2014 – Südsudan
Flüchtlingshilfe mitten im Kampfgebiet (Einsatzbericht)

Der folgende Einblick in die Mühen und Gefahren eines Flüchtlingshilfe-Einsatzes entstammt den Aufzeichnungen unsere Projektleiters Derek. Zu Beginn des Monats führte er eine Hilfsgüterverteilung in einer umkämpften Stadt im Norden Südsudans durch.
    Früh um 4.30 Uhr wache ich auf, es ist Freitag, der 5. Dezember, und ein langer Tag liegt vor mir. Ich prüfe, ob ich alles Notwendige bei mir habe. Seltsam, obwohl dieser Einsatz wie immer sorgfältig geplant und bis ins Detail organisiert wurde, habe ich weniger denn je eine Vorstellung davon, wie er ausgehen wird oder was wir heute erleben werden. Das Ergebnis dieses Tages entzieht sich meinem Einfluss. Wir haben ein Flugzeug gechartert und Hilfsgüter für … [ » mehr ]


Die Straßen im Kampfgebiet sind menschenleer.

01.02.2014 – Südsudan
Die Grausamkeit nimmt zu (Einsatzbericht)

Am 31. Januar gelang es unserem Projektleiter, uns mit einer kurzen Nachricht unmittelbar aus der umkämpften Region im Südsudan über die neuesten Ereignisse zu informieren. Er schrieb:
    Die letzten Tage waren sehr schwer und trostlos für mich. Je mehr ich von den furchtbaren Geschehnissen und dem Leid der Menschen hier erfahre, desto schwieriger wird es mir, aus dem seelischen Tief wieder heraus zu kommen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was es bedeutet, in einer Stadt mitten in feindlichem Gebiet zu sein, in der in den letzten Wochen tausende unschuldiger Menschen getötet wurden.
    Eines der Häuser, in denen ich schon einige Male zu Gast war und mit mir wohl gesonnenen Leuten zu Abend … [ » mehr ]


In den letzten Wochen wurden hunderte
Häuser niedergebrannt.

30.01.2014 – Südsudan
Hilfseinsatz zwischen den Fronten (Einsatzbericht)

Während unser Projektleiter einen Hilfseinsatz in den Südsudan vorbereitet, hört er vor Ort furchtbare Informationen aus erster Hand. In dem Land ist ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Regierungstruppen kämpfen gegen Oppositionelle, die den abgesetzten Vizepräsidenten Riek Machar unterstützen. Aber es ist auch ein Kampf zwischen zwei Stämmen, der ehemalige Vizepräsident stammt von den Nuer ab, Präsident Salva Kiir von den Dinka. Tausende Menschen wurden schon massakriert. Hier der schwer zu verdauende Bericht unseres Projektleiters:
    Es sind grauenvolle Nachrichten, die mir aus dem Südsudan zu Ohren kommen. Menschen werden aus ihren Häusern gezerrt und, je nach ihrer Stammeszugehörigkeit oder ihrer politischen … [ » mehr ]


Das zerstörte Haus einer christlichen Familie.

31.05.2012 – Südsudan
Der Albtraum geht weiter (Einsatzbericht)

Erschütternde Nachrichten und Fotos direkt aus dem Einsatzgebiet im Südsudan erhielten wir heute von unserem Projektleiter. Er berichtet:
    „In den vergangenen Wochen wurde hier in diesem krisengeschüttelten Land ein weiteres trauriges Kapitel in dem endlosen Albtraum von Verwüstung und Leid aufgeschlagen. Die Bombenangriffe auf Dörfer im Nuba-Gebirge im Grenzgebiet zwischen Sudan und Südsudan sind entsetzlich! In Verbindung mit dem kritischen Mangel an Lebensmitteln und der einsetzenden Hungersnot haben sie verheerende Auswirkungen auf die Bevölkerung. Es gibt immer mehr Anzeichen dafür, dass die Region auf die nächste humanitäre Katastrophe zusteuert. … [ » mehr ]


Dieser Junge wurde bei einem Bombenangriff am Kopf verletzt.

05.04.2012 – Südsudan
Signale der Hoffnung mitten im Elend (Einsatzbericht)

In den letzten Tagen machte sich unser Projektleiter mit seinem Nothilfe-Team auf in den Südsudan, wo die Hilfsgüterverteilungen aufgrund der erneut aufgeflammten und andauernden bewaffneten Feindseligkeiten zwischen Sudan und Südsudan wieder hochgefährlich geworden sind. Noch während dieses Einsatzes erhielten wir von ihm folgende Lagebeschreibung:
    „Es ist extrem heiß hier, 45° C, das Land ist völlig ausgedörrt und die Bedingungen sind hart. Ich gehe durch die Dörfer und sehe überall kranke und unternährte Kinder. Jedes zweite Kind leidet an Malaria, hat Schüttelfrost trotz der Hitze. Männer wie Frauen sind verwundet durch Überfälle, Kinder werden vermisst, die … [ » mehr ]


Langsam erholt sich Nyajuok von ihren Verletzungen.

19.10.2010 – Südsudan
Nur mit dem nackten Leben davongekommen – auf der Flucht vor den Rebellen (Einsatzbericht)

Sie massakrieren, vergewaltigen, entführen Kinder, morden und brandschatzen – die berüchtigten Rebellen von Joseph Konys „Lord’s Resistance Army“ (LRA). Die LRA treibt in der Grenzregion zwischen dem Kongo und dem Sudan ihr Unwesen und greift besonders die Dörfer entlang der Grenze an. Tausende Menschen haben vor den Gewalttaten dieser Armee die Flucht ergriffen. Wer es bis nach Kassia, einem Ort in der Nähe von Yambio im südlichen Sudan, geschafft hat, ist oft nur mit dem nackten Leben davongekommen.
    Unser Einsatzleiter hat im September 2010 eine Lebensmittel-Lieferung nach Kassia durchgeführt. Dort, in einer Region des Elends und der Rettung zugleich, befinden sich viele versprengte Flüchtlinge. Er … [ » mehr ]


Dem Massaker gerade noch entkommen: Severina, Paula und Nora mit ihren Kindern.