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07.12.2011 – Afghanistan
Heftige Attentate überschatten Zukunftsdebatte

Es war der blutigste Anschlag seit Monaten: Ein Selbstmordattentäter hat sich in der afghanischen Hauptstadt Kabul inmitten schiitischer Muslime in die Luft gesprengt und dabei 58 Menschen getötet. Mehr als 100 seien am 6.12.2011 durch die Explosion verwundet worden, sagte der Chef der Kabuler Kriminalpolizei, Mohammad Sahir. [ » mehr ]

07.12.2011 – Südsudan
Landminen – die tödliche Bedrohung

Unzählige Kinder im Südsudan sind durch amputierte Gliedmaßen von einem normalen Leben ausgeschlossen. Der Grund dafür sind Landminen. Die Hinterlassenschaften des langen Bürgerkriegs werden nur langsam beseitigt. Die südsudanesische Stadt Nimule befindet sich nur etwa 200 Kilometer von der Hauptstadt Juba entfernt an der Grenze nach Uganda. Bis 2004 nahm eine Fahrt zwischen den zwei Städten allerdings drei bis vier Tage in Anspruch. Mit dem Fahrrad war man am sichersten unterwegs. Der gesamte Südsudan war damals Kriegsgebiet. Auf diesem Boden wurde der Jahrzehnte andauernde Bürgerkrieg mit dem Norden ausgetragen. Überall waren Landminen vergraben – keiner kann schätzen, wie viele es immer noch sind. [ » mehr ]

06.12.2011 – Afghanistan
Afghanistan-Konferenz: Fazit – „Zahlen und Hoffen!“

Auch nach Abzug ihrer Truppen werden die westlichen Länder Afghanistan zur Seite stehen, mindestens 10 Jahre fordert der afghanische Präsident Hamid Karzai. Bei der Konferenz in Bonn wurde weitere Unterstützung fest versprochen. An die Milliardenhilfe knüpfte man allerdings Bedingungen: Mühsam wurden dem Land wenigstens ein paar Zusagen für weitere Reformen abgenötigt. [ » mehr ]

06.12.2011 – Südsudan
China will im Öl-Konflikt vermitteln

China bietet sich an, Süd- und Nordsudan bei dem festgefahrenen Konflikt um die ölreiche Grenzregion Abyei als Vermittler zu dienen. Der chinesische Sondergesandte für afrikanische Angelegenheiten soll im Streit um Gebühren für den Transfer südsudanesischen Öls durch Sudan intervenieren und beiden Parteien zu einer Lösung verhelfen. [ » mehr ]

05.12.2011 – Afghanistan
Frauenrechtlerin fordert gerechte Justiz für Frauen

Im Rahmen einer Nebenveranstaltung zur Afghanistan-Konferenz in Bonn haben sich am 04.12.2011 afghanische Frauen von Nichtregierungsorganisationen zu Wort gemeldet. Mit dem Thema „Frauenrechte und Frieden für Afghanistan – Ein Prozess in der Hand des afghanischen Volkes“ verdeutlichten die Teilnehmer des Symposions die Dringlichkeit der Teilhabe afghanischer Frauen an der politischen Entwicklung. Veranstalter waren das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). [ » mehr ]

05.12.2011 – Südafrika
„Hört auf, unsere Erde zu töten“ – Proteste zum Klimagipfel

Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Durban sind Tausende Menschen in der südafrikanischen Stadt für mehr „Klimagerechtigkeit“ auf die Straße gegangen. Mit der Parole „Amandla“, dem Schlagwort der Anti-Apartheid-Bewegung Südafrikas, marschierten die Demonstranten in Richtung des Konferenzzentrums. [ » mehr ]

05.12.2011 – Afghanistan
Afghanistan-Konferenz: Keine Mitsprache der Zivilgesellschaft

Die Afghanistan-Konferenz in Bonn tagte am 5.12.2011 mit einem großen Aufgebot an führenden Politikern und Delgationen aus mehr als 85 Ländern. Bundesaußenminister Guido Westerwelle hatte kurz zuvor die Regierung in Kabul dazu aufgefordert, die Anstrengungen zur Einführung von Reformen und zur Bekämpfung der Korruption deutlich zu verstärken. Bei einem Abendessen mit 180 Teilnehmern der Konferenz versprach er dem Land im Gegenzug eine langfristige Unterstützung der Staatengemeinschaft. [ » mehr ]

02.12.2011 – Rumänien
Nokia zieht wieder um – Ein Handy als Abschiedsgeschenk

Die Verlagerung des Bochumer Nokia-Werks nach Rumänien traf 2008 auf viel Protest. Schon drei Jahre später zieht die Handy-Niederlassung nach China weiter. Bis zu 15.000 Angestellte waren einmal im rumänischen „Nokia-Village“ eingeplant, doch es wurden nie mehr als 2.200. Die entlassenen Arbeiter sollen nun eine Umschulung zu Gewächshaus-Gärtnern oder Kraftfahrern erhalten. [ » mehr ]

02.12.2011 – Südsudan
Tausende flüchten sich in den neuen Staat

Tausende Menschen aus dem Nordsudan haben sich in den letzten zwei Wochen über die Grenze in den neuen Staat Südsudan in Sicherheit gebracht. Anhaltende Kämpfe in der Grenzregion vertrieb sie aus ihrer ehemaligen Heimat. Ein Team von Ärzte ohne Grenzen hat in dem Ort Doro etwa 40 Kilometer von der Grenze entfernt damit begonnen, den Flüchtlingen aus dem Bundesstaat „Blue Nile“ erste Hilfe zu leisten. Schätzungsweise 13.000 Männer, Frauen und Kinder sind bereits in Doro eingetroffen. Darüber hinaus wurden Tausende weitere Flüchtlinge aus dem Grenzgebiet auf dem Weg zur Sammelstelle in Doro beobachtet. [ » mehr ]

01.12.2011 – Nicaragua
Klimawandel – Mit Katastrophen leben lernen

Nicaragua ist eines der Länder, die stark durch den Klimawandel gefährdet werden. Als vor einigen Jahren der Hurrikan „Mitch“ über Nicaragua hinwegfegte, starben dabei mindestens 4.000 Menschen. Seitdem gehört Katastrophenvorsorge zum Alltag Nicaraguas. [ » mehr ]

01.12.2011 – Indien
Indischer Verkehr ist lebensgefährlich

Der Straßenverkehr in Indien ist mörderisch. In keinem Land der Welt gibt es mehr Verkehrstote als in Indien. Ein Blick auf die Straßen der aufstrebenden Wirtschaftsmacht genügt, um zu verstehen, warum das so ist. [ » mehr ]

30.11.2011 – Mexiko
Frischer Wind kündigt sich an

Der Drogenkrieg in Mexiko tritt auf der Stelle – der amtierende Präsident Felipe Calderón verliert an Rückhalt in der Bevölkerung, die Menschen fühlen sich zerrieben zwischen den Fronten der Drogenkartelle und der Armee. Die Zeiten sind günstig für einen Wechsel. Und tatsächlich, Mexiko hat einen neuen Favoriten. Für die kommenden Wahlen 2012 hat sich Enrique Peña Nieto, mexikanischer Politiker der Partido Revolucionario Institucional (Partei der Institutionellen Revolution/PRI) zur Kandidatur aufstellen lassen. [ » mehr ]

30.11.2011 – Afghanistan
Pakistan bleibt dem NATO-Gipfel fern

Aus Protest gegen den ISAF-Angriff auf zwei pakistanische Grenzkontrollstellen verweigert Islamabad seine Teilnahme an der Afghanistan-Konferenz in Bonn. Ohne die Präsenz des wichtigen Partners ist eine sinnvolle Planung über die Zukunft Afghanistans in Frage gestellt. [ » mehr ]

29.11.2011 – Afghanistan
Rückzug mit Pannen

Afghanistan befindet sich wegen des stufenweisen Rückzugs der ISAF-Truppen derzeit in einer alles entscheidenden, gefährlichen Übergangsphase. Das zerrüttete Land kann nichts weniger gebrauchen, als den militärischen Fehltritt, den die USA sich jetzt mit Pakistan geleistet hat. Der jüngste, unerklärliche Hubschrauber-Angriff der NATO auf pakistanische Grenzkontrollstellen schlägt kurz vor der Afghanistan-Konferenz in Bonn hohe Wellen. [ » mehr ]

29.11.2011 – Südafrika
Erleuchteter Baobab-Baum zum Auftakt des Weltklimagipfels

In Durban hat der Weltklimagipfel angefangen. Für die Südafrikaner bedeutet diese Konferenz nach der Fußball WM einen weiteren Meilenstein, auf den sie sehr stolz sind. Durban profitiert enorm von der zwei Wochen währenden Veranstaltung. Hotels, Restaurants, Taxifahrer, Polizei – alle habe sich gut auf die vielen internationalen Gäste eingerichtet. Ob die Konferenz zu gewünschten Ergebnissen führen wird, hängt aber viel von der Mitwirkung der größten Klimasünder, den USA und China, ab. [ » mehr ]

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